ah (CF)
Arbeitszeugnisse haben teilweise eine seltsame Formulierung. Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, was die Zeugnissprache bedeutet. Hier haben Sie die Möglichkeit, typische Floskeln zu entschlüsseln, um hinter die wahre Bedeutung der Inhalte zu kommen.
Ein Arbeitszeugnis muss immer individuell gestaltet werden. Trotzdem darf der Arbeitgeber diverse Floskeln einfließen lassen, wenn diese für ihn hilfreich sein. Die Formulierung der Noten im Arbeitszeugnis ist ähnlich wie in der Schule, nur wird hier nicht mit „Sehr Gut“ oder „Mangelhaft“ gearbeitet. Zusätze machen den Unterschied. Ein Beispiel: „Frau Y hat ihre Arbeit stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt“. Das würde ein „Sehr gut“ bedeuten. Das zweite Beispiel heißt: „Frau Y hat ihre Arbeit stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.“ In dem Fall ist es nur noch ein "Gut". Den Unterschied bemerkt man am Wort „vollsten“ bzw. „vollen.“ Mit solchen Wörtern arbeiten die Arbeitgeber untereinander. Umso mehr sie in den Satz einfließen lassen, desto mehr Lob bekommen Sie.
Oft wird die eigentliche Leistung und das Verhalten separat beurteilt. Das eine hat mit dem anderen nämlich nichts zu tun. Auch hier muss der Arbeitgeber eine ordentliche Formulierung in der Zeugnissprache finden. Umso mehr positive Wörter der Satz enthält, desto beliebter war dieser Mensch. Falls Sie selber Arbeitnehmer einstellen, könnten Sie ruhig die Zeugnisse vergleichen, Sie werden Erstaunliches feststellen. Richtig schaden dürfen Sie ihren Mitarbeiter nicht, natürlich müssen Sie auch immer bei der Wahrheit bleiben. Wenn das Zeugnis aber den weiteren Lebensweg einschränkt, sollten Sie gut überlegen, ob Sie nicht ein paar Dinge weglassen.
ah (CF)
Verfolgen Sie den DAX live von der Parkettkamera in Frankfurt.
Jetzt starten
Wählen Sie hier aus mehr als 55.000 aktuellen Stellenangeboten aus. Jobsuche starten
Welches Sparmodell eignet sich für Sie? Hier eine Auswahl. Geldanlage
Was Sie wissen sollten, wenn Sie Geld brauchen. Finanzierung