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Wenn Sie in den Urlaub fahren, sollten Sie mehrere Zahlungsmittel mitnehmen, um sich vor allen Eventualitäten zu schützen. "Es ist nicht ratsam, sich ausschließlich auf ein Zahlungsmittel zu verlassen", sagt Klaus Laepple, Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV) auf stern.de, "wer auf der sicheren Seite sein will, sollte sowohl Bargeld, Kredit- oder EC-Karten und gegebenenfalls Reiseschecks dabeihaben."
Rund 5 Millionen Geschäfte in Europa und 10 Millionen Akzeptanzstellen weltweit haben die erforderlichen Terminals eingerichtet, damit Sie bequem mit der EC-Karte mit dem Maestro-Zeichen zahlen können. Dazu kommen 900.000 Geldautomaten quer durch Europa. Doch Vorsicht: Selbst im Euro-Ausland können für Abhebungen mit der EC-Karte bis zu zehn Euro Gebühr fällig werden! Finanz-Expertin Carola Ferstl gibt in „BILD“ folgenden Tipp: „Informieren Sie sich vor Ihrem Urlaub, ob Ihre Bank Kooperationspartner im Ausland hat. An deren Automaten ist die Ablehnung für Sie kostenfrei.“
Im Urlaub sollten immer mehrere Zahlungsmittel mitgenommen werden. (Quelle: imago)
Bargeld ist das unsicherste Zahlungsmittel, das bei Verlust unwiderruflich weg ist. Die Zahlen sind alarmierend: Alle 23 Sekunden wird ein deutscher Reisender im Ausland Opfer eines Diebstahls. Trotzdem sollten Sie immer ein paar Münzen und kleine Scheine in der Landeswährung mitnehmen - für den schnellen Kaffee, ein Taxi, ein Trinkgeld. Ein weiterer Grund, nur mit wenig Landeswährung in den Urlaub zu fahren: Der Wechselkurs ist meist günstiger, wenn Sie Geld am Automaten vor Ort ziehen.
Eine Kreditkarte ist nicht nur ein praktisches Zahlungsmittel, sondern kann in vielen Hotels oder Autovermietungen als Sicherheit hinterlegt werden. Die Auslandseinsatzgebühr liegt bei Bezahlvorgängen in der Regel bei ein bis zwei Prozent der Kaufsumme. Da außerhalb Europas die EC-Karte manchmal nicht akzeptiert wird, müssen Sie unbedingt eine Kreditkarte mitnehmen. Ein Tipp: Mit DKB Visacard können Sie weltweit kostenlos Bargeld am Automaten abheben. In Europa sind Reiseschecks kaum noch in Gebrauch, aber für exotische Länder wie Afrika oder Asien unentbehrlich. Der große Vorteil: Sie werden wie Bargeld gehandelt, sind aber sicherer. Sie können die Schecks vor Ort bei einer Bank umtauschen oder direkt damit bezahlen. Im Falle eines Diebstahls werden Ihnen die Schecks innerhalb von 24 Stunden ersetzt.
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