jb (CF)
Die Auswahl an Käsesorten ist sehr groß, dabei kann man schnell den Überblick verlieren. Es gibt sechs Gruppen, denen alle Sorten angehören. Zu welcher Gruppe ein Käse gehört, hängt von dessen Eigenschaften ab. Die Unterschiede sind für manche Laien nicht immer ganz einleuchtend und erfordern etwas Fachwissen, um sie zu erkennen.
Sehr beliebt ist in den meisten Haushalten der Camembert. Dieser gehört, wie ähnliche Sorten auch, zum Weichkäse. Die weiche, fließende Konsistenz ist ebenso ein Merkmal wie die Reifung von außen nach innen. Der Frischkäse hat einen hohen Wassergehalt, wenig Fett und ist nur wenige Tage haltbar. Da Quark- und Hüttenkäse auch durch das Eindicken von Milch gewonnen werden, gehören auch diese zu der Gruppe.
Ein großer Unterschied zu den anderen Gruppen ist beim Sauermilchkäse erkennbar. Er wird aus Sauermilchquark gewonnen und hat eine Oberfläche aus Edelschimmel. Die bekanntesten Sauermilchkäsesorten sind der Harzer Roller und der Bauernhandkäse.
Der halbfeste Schnittkäse ähnelt in der Geschmeidigkeit dem Weichkäse. Der Unterschied liegt unter anderem darin, dass diese Käsesorte gleichmäßig gereift ist. Der bekannteste und auch beliebteste Käse dieser Kategorie ist der Butterkäse. Die meisten Sorten, die Sie als Brotbelag verwenden, gehören zum Schnittkäse. Dazu zählen unter anderem Gouda, Edamer und Tilsiter. Sollten Sie kein Brot zur Hand haben, können diese auch in Form von Käsewürfeln verspeist werden.
Der Hartkäse ist einer der bekanntesten Kategorien. Dieser wird meist am Stück gekauft und in kleinen Würfel gegessen. Dazu gehören zum Beispiel Bergkäse, Emmentaler, Chester und Parmesan. Ob für Aufläufe, pur oder als Brotbelag, diese Käsesorten können Sie vielfältig verwenden.
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