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Die Internetkriminalität nimmt weiter zu, doch mit einigen simplen Tipps können Sie Ihr WLAN absichern. Ein sicheres Netzwerk empfiehlt sich grundsätzlich für jeden Haushalt: Oftmals "strahlt" der Adapter weit über die eigenen vier Wände hinaus. Ist das Netzwerk dabei nicht verschlüsselt, kann sich jede dritte Person mit einem internetfähigen Gerät ohne weiteres einwählen.
Diese Problematik ist spätestens seit dem wegweisenden WLAN-Urteil des Bundesgerichtshofs von einer besonderen Brisanz: Wer sein drahtloses Netzwerk fahrlässig nicht gegen fremden Zugriff schützt, muss womöglich für etwaige Schäden, die über die Nutzung dieses Netzwerks entstehen, mithaften. Konkrete Beispiele für einen solchen Schaden müssen nicht lange gesucht werden: So verwenden beispielsweise Kreditkarten- und Online-Banking-Betrüger offene Drahtlos-Netzwerke für die Durchführung ihrer illegalen Aktivitäten. Auch der illegale Download von Musik und Filmen kann Sanktionen nach sich ziehen, da heutzutage jeder Rechner über seine IP-Adresse relativ zielsicher lokalisiert werden kann. (So richten Sie sich Ihr Heimnetzwerk sicher ein)
W-LAN Netzwerke: Ohne Absicherung geht's nicht. (Foto: imago)
Der Schutz des eigenen Netzwerks kostet keine Mühe: Bereits bei der Einrichtung der Verbindung über den WLAN-Router lässt sich die Verschlüsselung aktivieren. Am sichersten ist die WPA2-Verschlüsselung, von WPA und WEP wird inzwischen abgeraten. Im Zuge dessen können Sie Ihrem WLAN-Netzwerk einen individuellen Schlüssel zuweisen, der fortan als eine Art Passwort fungiert. Wer sich mit dem WLAN verbinden will, muss somit den Schlüssel eingeben – ansonsten wird die Verbindung nicht hergestellt. (So sichern sie ihr WLAN ab)
Zum Durchklicken Praktische Tipps fürs heimische WLAN
Freilich sollte man bei der Festlegung des Netzwerkschlüssels auf naheliegende Kombinationen wie Vor- und Nachname, den Namen der Ehefrau oder das eigene Geburtsdatum verzichten und eine möglichst kryptische Konstellation wählen. Findige Hacker nutzen mittlerweile automatisierte „Password-Sniffer“, die besonders häufig verwendete Begriffe miteinander kombinieren und den Netzwerk-Schlüssel auf diese Art und Weise „erraten“. (Fehler im Netzwerk finden und beheben)
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Mit einfacher Software lassen sich die Dateien bearbeiten. zum Video
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