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Bislang senden in Deutschland nur wenige Programme ein HDTV-Signal. Doch die Zukunft des Fernsehens in Europa liegt klar in dieser Richtung: Die gestochen scharfen Bilder von morgen können das Auflösungsspektrum moderner Flachbildfernseher endlich angemessen ausnutzen.
Das Kürzel „HDTV“ steht für High Definition Television und beschreibt einen Standard für hochauflösendes Fernsehen. Von den Aufklebern auf dem Gehäuse Ihres Fernsehers können Sie ablesen, welchen HDTV-Standard das Gerät hat: HD ready verweist auf eine Maximalauflösung von 1280 x 720 Bildpunkten, Full HD dagegen auf 1920 x 1080 Bildpunkte.
Gegenüber dem herkömmlichen Analogsignal sind HDTV-Bilder deutlich höher aufgelöst und produzieren somit ein schärferes Bild, das die Technik moderner LED- und Plasma-Fernseher endlich vollwertig auszunutzen weiß. Der Standard an sich ist nicht neu: In den Vereinigten Staaten von Amerika beispielsweise senden längst alle großen TV-Programme in HDTV.
In Europa steht die Entwicklung derweil noch ganz am Anfang: Unter den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zeigen ARD, ZDF und Arte einzelne Programmhighlights in HD-Auflösung. Bei den Privaten sind Pro7-Sat.1 sowie die RTL-Gruppe an Bord. Die speziellen HDTV-Signale der privaten Anbieter werden über Kabel und Satellit ausgestrahlt und sind nur gegen Gebühr zu empfangen. Die HDTV-Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender, die aus den GEZ-Gebühren finanziert werden, sind dagegen ohne Aufpreis zu empfangen. (HD+ Sendungen aufnehmen: Gewusst wie!)
Eine andere Bezugsmöglichkeit ist das T-Home-Paket der Telekom, das die hochauflösenden Bilder via IPTV/Internet auf den heimischen Bildschirm holt. Daneben bietet noch der Pay-TV-Sender „Sky“ (ehemals Premiere) einzelne Spartensender in HD-Qualität an, so beispielsweise Discovery HD und National Geographic HD.
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