nm (CF)
Bei einer Scheidung gibt es leider oft Streit um das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Doch den Kindern zuliebe sollten Eltern ihre Differenzen mal außer Acht lassen und ganz nach deren Bedürfnissen handeln, auch wenn es schwerfällt.
Eine Scheidung ist für Kinder schon schwer genug, da muss nicht auch noch ein langwieriger Rechtstreit hinzukommen. Besser wäre es, die Kinder bei der Entscheidung über den Aufenthaltsort mitentscheiden zu lassen, damit sie sich nicht übergangen fühlen und schwere psychische Probleme die Folge sind. Kindern fällt die Trennung auch weniger schwer, wenn die Eltern weiterhin ein gutes Verhältnis haben. Versuchen Sie also, sich möglichst vernünftig und gelassen zu verhalten, um Ihren Kindern besser durch die neue Situation zu helfen. Probleme kann es bei nicht verheirateten Paaren geben, da in diesem Fall das alleinige Sorgerecht immer der Mutter zusteht, wenn keine separate Sorgerechtserklärung verfasst wurde.
Wenn sich die Eltern auf ein gemeinsames Sorgerecht einigen können, ist die Trennung für die Kinder am besten zu verkraften. Der Gesetzgeber hat dies auch rechtlich festgelegt und so wird nach der Scheidung grundsätzlich immer beiden Elternteilen das Sorgerecht gewährt, es sei denn, es sprechen wichtige Gründe dagegen. Das gemeinsame Sorgerecht wird entzogen und auf einen Partner festgelegt, wenn zum Beispiel eine Gefährdung des Kindes droht. Dies kann auch nur eine vorübergehende Phase sein, wenn das Problem mit Unterstützung des Jugendamtes gelöst werden kann. Manchmal wird das Sorgerecht nur in Teilen übertragen, wie beispielsweise für das Aufenthaltsbestimmungsrecht oder für die Entscheidung über ärztliche Behandlungen.
nm (CF)
Das kann nerven, aber mit ein paar Tricks klappt's. Fernbeziehung