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Wasser ist für die Katze genauso wichtig wie für den Menschen: Häufiges Trinken steuert in heißen Monaten der Dehydrierung entgegen und hält verschiedene Organe in Schuss. Da die Tiere als besonders "trinkfaul" gelten, müssen Sie ein wachendes Auge auf den Wasserkonsum des Haustiers haben.
Eine erwachsene Katze hat einen Wasserbedarf von etwa 45 ml pro Kilogramm und Tag. Ein vier Kilogramm schweres Tier benötigt nach dieser Rechnung etwa 180 ml pro Tag. Was nach sehr wenig klingt - immerhin fasst eine Cola-Dosa beinahe doppelt so viel – ist für die Katze eine Herausforderung: Sie trinkt bei weitem nicht so gerne wie sie frisst.
Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass ein Großteil des täglichen Wasserbedarfs über die Nahrung abgedeckt wird: Katzenfutter hat immerhin 80% Feuchtigkeit. Trockenfutter, das viele Katzenhalter für die Gebisspflege auslegen, hat allerdings einen Wasseranteil von nur sieben bis acht Prozent. So müssen Sie gerade bei einem solchen Speiseplan ganz gezielt auf eine Zugabe von Wasser in einem Schälchen achten.
Dass Katzen grundsätzlich sehr wenig trinken, liegt an ihren Urahnen: Die afrikanische Falbkatze musste als Wüstentier mit nur wenig Flüssigkeit auskommen – diese Verhaltensweise liegt den Tieren bis heute in den Genen.
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