ak (CF)
Bei einer Trennung will ein Kind meist nicht über die Scheidung sprechen. Dabei kann ein Gespräch eine wichtige Hilfe sein, die Vergangenheit zu verarbeiten. Generell ergibt sich eine schwierige Situation für alle Sprösslinge, die von einer Scheidung betroffen sind.
Ein Kind kann meist am wenigsten für die Trennung der Eltern. Doch meist leiden genau die jüngeren Menschen erheblich unter der Beendigung einer Beziehung. Dabei ist das Alter Ihrer Kinder von entscheidender Bedeutung. Kleinere Kinder werden die Veränderungen tendenziell weniger verstehen. Das heißt nicht, dass die Situation deswegen einfacher wird. Angehende Jugendliche begreifen zwar meist die Situation, kommen deswegen mit den Folgen aber auch nicht besser klar. Ein regelmäßiges Gespräch kann deswegen dazu führen, dass mit der Vergangenheit abgeschlossen wird.
Sowohl bei Eltern als auch Jugendlichen muss klar werden, dass die Zukunft neugestaltet wird. Es bringt daher nichts, wenn Sie öfter an Ereignisse aus der Vergangenheit denken. Gerade das Reflektieren von schönen Familienereignissen sorgt dafür, dass Gefühle verstärkt werden. Ein Gespräch kann dabei helfen, den Fokus auf die richtigen Elemente zu legen.
Bevor Sie mit Ihrem Kind über die Scheidung sprechen, sollte eine passende Atmosphäre erzeugt werden. Ein geeigneter Ort hierfür ist meist das Wohnzimmer. Auch ein gemütlicher Spaziergang kann für den Gedankenaustausch genutzt werden. Wenig förderlich sind dagegen hektische Rahmenbedingungen. In diesen Situationen wird Ihr Sprössling bestimmte Ereignisse deutlich intensiver und somit verzerrt wahrnehmen. Außerdem gilt, dass Sie Ihre Nachkommen ruhig an den eigenen Gefühlen teilhaben lassen können. Dabei sollte es jedoch vermieden werden, Angst zu erzeugen.
ak (CF)
Das kann nerven, aber mit ein paar Tricks klappt's. Fernbeziehung