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Kinder sollten möglichst frühzeitig den Umgang mit Geld lernen, damit sie in ihrem späteren Leben gut mit ihren Finanzen umgehen können. Eltern können viel dazu beisteuern, dass dies auch gut gelingt, und langsam ein Gefühl für Geld entstehen kann.
Je früher die Kinder über den Umgang mit Geld erfahren, umso leichter fällt es ihnen, ein Leben lang daraus ihren Nutzen zu ziehen. Vor allem, wenn Kinder bei Eltern den Umgang mit Geld abschauen können, fällt das Lernen wesentlich leichter. Taschengeld ist eine gute Maßnahme. Es kann in sehr niedrigen Beträgen auch schon vor der Grundschulzeit ausgezahlt werden. Spätestens bei der Einschulung sollte es dann aber regelmäßig fließen. Die Kids lernen in der Schule ohnehin das Rechnen und können so ihr erlerntes Wissen direkt in die Praxis umsetzen. Wichtig ist es allerdings, die Kinder auch völlig unvernünftig mit ihrem fixen Budget umgehen zu lassen.
Eltern müssen auch im Notfall konsequent sein und dürfen weder Vorschuss oder Extras zahlen, wenn das Taschengeld leer ist. Begreift das Kind, dass der unvernünftige Umgang mit dem Minibudget ganz leicht dafür sorgt, dass es sich nichts mehr kaufen kann, ist dies eine wertvolle Erfahrung. Eltern sollten also nicht eingreifen, wenn gleich am Tag der Taschengeldauszahlung alles auf den Kopf gehauen wird und der nächste Zahltag noch in weiter Ferne ist. Sie können allenfalls dem Kind einige Tipps geben, wie es besser funktionieren könnte. Doch dabei sollte mit Vorsicht vorgegangen werden, denn bekanntermaßen machen Kinder gern genau das Gegenteil von dem, was Eltern ihnen raten.
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