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Wer in Deutschland ein Bankkonto eröffnen oder auch nur einen Mobilfunkvertrag abschließen möchte, bekommt es stets mit der Schufa zu tun. Hinter diesem Namen verbirgt sich die Abkürzung der "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung". Es handelt sich dabei um einen Verein, dessen Tradition bis ins Jahr 1927 zurückreicht und bei dem neben persönlichen Daten auch eröffnete Konten, Kreditkarten sowie laufende Darlehen und vieles mehr abgespeichert werden.
Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich bei der Schufa lediglich um eine Sammelstelle für Daten. Diese werden beispielsweise von Banken, Kreditkarteninstituten oder auch von Mobilfunkprovidern oder Gerichten eingereicht und können mit ihrer Einwilligung eingesehen werden. Zu den Daten, die die Schufa abgespeichert hat, zählen neben laufenden Krediten und Konten auch offene Forderungen, die trotz mehrfacher Mahnungen nicht beglichen wurden, oder auch geleistete eidesstattliche Versicherungen, die Beantragung einer privaten Insolvenz und der Missbrauch einer Kreditkarte oder einer EC-Karte.
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Die Schufa ist ein wichtiger Dienstleister kreditrelevanter Informationen (Foto: imago)
In der Vergangenheit hat sich immer wieder herausgestellt, dass die Schufa nicht immer über die aktuellen Daten zu einer Person verfügt. Gemäß § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes haben Sie einmal im Jahr die Möglichkeit, eine Dateneinsicht vorzunehmen. In diesem Zuge können Sie zudem die Korrektur offensichtlicher Fehler beantragen. Die Eigenauskunft bei der Schufa ist dabei einmal im Jahr kostenlos.
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