jh (CF)
In Spielstraßen müssen Autofahrer ihre Geschwindigkeit soweit drosseln, dass sie Schritttempo fahren, denn Fußgänger haben in diesen Bereichen Vorrang.
In Spielstraßen und verkehrsberuhigten Zonen dürfen Kraftfahrer nur mit einer Geschwindigkeit von 7 km/h fahren, dem sogenannten Schritttempo. In solchen Bereichen haben Kinder und Fußgänger absoluten Vorrang. Was bedeutet das für den Autofahrer? Wer von Rechts wegen auf der sicheren Seite sein möchte reduziert seine Geschwindigkeit so, dass er nicht schneller als ein Fußgänger unterwegs ist.
Untersuchungen ergaben aber überraschenderweise, dass viele Autofahrer gar nicht wissen was das blaue Schild für Spielstraße bedeutet. Viele glauben, dass sie mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h oder mehr fahren dürfen und nur auf Kinder achten müssen. Deshalb wird ein Schritttempo oft gar nicht eingehalten. Und das ist ein weit verbreiteter Irrtum.
Spielstraße bedeutet aber, das Kinder und Fußgänger Vorrang haben und die ganze Breite der Straße zum spielen nutzen dürfen und das ist vielen Kraftfahrern gar nicht bekannt. Wer ein solches Schild für Spielstraße sieht, muss seine Geschwindigkeit auf Schritttempo reduzieren. Wer auf dem Tacho so eine geringe Geschwindigkeit nicht ablesen kann, der sollte sich an den Fußgängern auf dem Gehweg orientieren und seine Geschwindigkeit unbedingt daran anpassen.
Wer in Spielstraßen mit höherer Geschwindigkeit als Schritttempo „geblitzt“ wird, riskiert sehr schnell Punkte und damit einen Eintrag in der Verkehrssünderdatei in Flensburg oder sogar den Verlust seines Führerscheins. Es ist deshalb sehr ratsam, die Beschilderung einer Spielstraße zu beachten und die Regeln dafür einzuhalten.
jh (CF)
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