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Der Kindergartenalltag verläuft nicht immer harmonisch. Da kann es schon einmal Streit geben. Äußert ein Kind eine Abneigung gegen die Kita, sollte nicht gleich vom schlimmsten ausgegangen werden. Meistens ist das Problem gar nicht so tragisch.
Jede Mutter hat es schon einmal gehört, als Sie Ihren Sprössling vom Kindergarten abgeholt hat. „Ich will nicht mehr in den blöden Kindergarten“. War doch am Tag zuvor noch alles gut. Eltern sollten nun keine Panik bekommen, auch nicht ihren Kleinen mit bohrenden Fragen überhäufen. Meistens ist das Problem gar nicht so groß. Sie sollten wissen, dass selbst kleinste Veränderungen im Kindergartenalltag dazu führen können, dass sich vor allem kleine Kinder schnell unsicher fühlen. Vielleicht ist die Lieblingserzieherin krank, welche sonst immer getröstet hat, wenn es mit einem Spielkameraden Streit gab. Würden Sie nun Ihren Sohn oder Ihre Tochter fragen, warum es nicht mehr in den Kindergarten gehen möchte, würde es den Streit als Grund nennen. Es kann sein eigentliches Problem noch gar nicht benennen, denn es weiß selbst gar nicht, dass es eigentlich nur deshalb nicht hin will, weil die Hauptbezugsperson, die Lieblingserzieherin, im Moment nicht greifbar ist.
Eltern sollten in so einem Fall, das Gespräch mit dem Kindergarten suchen. Vielleicht ist der Erzieherin etwas aufgefallen. So manches Problem lässt sich schnell lösen, wenn man auch einen anderen Blickwinkel kennt. Zusammen mit dem Kind kann man dann versuchen, den Konflikt zu bewältigen, indem man es dabei unterstützt. Konfliktbewältigung gehört zum Selbstständigwerden einfach dazu.
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