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Rechtzeitig erkannt, stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung von Darmkrebs gut. Daher ist insbesondere ab einem gewissen Alter eine regelmäßige Krebsvorsorge wichtig.
Da ein direkter Zusammenhang zwischen dem Alter und dem Auftreten von Darmkrebs festgestellt werden konnte, empfehlen Experten, spätestens ab dem 56. Lebensjahr regelmäßig zur Vorsorge zu gehen.
Ansprechpartner ist neben dem Hausarzt ein sogenannter Gastroenterologe, also ein Facharzt für den Verdauungstrakt. Wesentlicher Bestandteil dieser Krebsvorsorge ist die Darmspiegelung.
Bei der Darmspiegelung schaut sich der Arzt den Darm von innen an. Dieser muss vorher entleert werden. Der Untersuchung geht folglich die Einnahme eines Abführmittels voran.
Am Tag der Spiegelung müssen die Patienten absolut nüchtern beim Arzt erscheinen. Die Untersuchung dauert etwa 20 Minuten. Um die Prozedur für den Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten, kann auf Wunsch Beruhigungs- und Schmerzmittel eingesetzt werden.
Neben einer regelmäßigen Vorsorge ab einem gewissen Alter ist auch eines gesunde Lebensweise wichtig. Sie kann helfen, Darmkrebs zu verhindern. Insbesondere eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung wirken sich positiv auf den Darm aus.
Was Sie sonst noch tun können, um gesund zu bleiben, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Besonders wichtig ist die Vorsorge übrigens für alle, in deren Familie bereits Fälle von Darmkrebs aufgetreten sind.
Besonders wichtig: Niemand sollte auf die Vorsorge aus falscher Scham verzichten - auch nicht im hohen Alter.
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