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In Deutschland wächst und wächst die Anzahl der Sozialarbeiter, die jedes Jahr von den Hochschulen kommen. Die Arbeit als Streetworker ist in der aktuellen Zeit sehr wichtig, um Jugendliche daran zu hindern, auf die schiefe Bahn zu geraten. Zur gleichen Zeit sind die auf der Straße arbeitenden Pädagogen Ansprechpartner und Freund für die ziellosen Jugendlichen.
Die Aufgabe von Pädagogen, die auf der Straße arbeiten, ist die Betreuung von Jugendlichen. Diese befinden sich sehr häufig in Konfliktfeldern und haben den Anschluss an das Familienleben und an die Schule verloren. Die Arbeiter der Straße, wie es so schön übersetzt heißt, haben einen akademischen Abschluss und sind neben Sozialarbeitern ebenso Psychologen, die sich den Problemen der Jugendlichen annehmen.
Sie versuchen die Lebenswelt der Jugendlichen zu verstehen und ihnen schrittweise zu helfen, ein geregeltes Leben zu führen. Die Streetworker müssen als Erstes versuchen, die Heranwachsenden davon zu überzeugen, dass sie selbst Vertrauenspersonen sind, die sie unterstützen wollen. Die Schweigepflicht ist ein wesentlicher Faktor, der die Arbeit der Pädagogen unterstützt: Bei illegalen Aktionen der Jugendlichen wird der Pädagoge sie nicht bei der Polizei melden, da er seine Prinzipien einhält.
Jugendliche reißen sehr oft von zu Hause aus und akzeptieren anschließend das Leben auf der Straße. Die Pädagogen versuchen, mit den Kids Kontakt aufzunehmen und sie als Freund zu unterstützen. Eine Wohnung zu finden, Probleme zu lösen und sogar bei Tabuthemen zu beraten sind die hauptsächlichen Tätigkeitsfelder. Im Bereich Gewalt und Drogen kennen sich die Streetworker-Teams sehr gut aus und können oft helfen.
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