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Die sogenannte "Fluoridierung" ist für unsere Zähne von besonderer Bedeutung. Mit dem Begriff wird die gezielte Zugabe von Fluoriden bezeichnet, um die Zähne im Rahmen einer Kariesprophylaxe besser zu schützen. Eine naheliegende Maßnahme ist die Verwendung von Fluorid-haltiger Zahnpasta.
Fluoride sind spezielle Salze der Fluorwasserstoffsäure. Die natürlichen Spurenelemente werden vom Körper unter anderem für die Bildung der Zähne und der Knochen gebraucht. Die Wirksamkeit entsprechender Anwendungen am Zahn ist mittlerweile gut erforsch und belegt. Fluorid-haltige Zahnpasta gehört heute entsprechend zum Standardinventar vieler Haushalte. Das Putzen mit Produkten ohne beziehungsweise mit nur wenig Fluorid-Gehalt besitzt dagegen nur eine geringe Abwehrwirkung gegen Karies und ist höchstens bei Kleinkindern und Säuglingen zu empfehlen.
Einst fand auch eine gezielte Fluoridierung von Trinkwasser und verschiedenen Lebensmitteln statt. In den USA beispielsweise floss in den 1950er Jahren fluoridiertes Trinkwasser aus dem Hahn. In einzelnen Ländern, so beispielsweise Irland, ist dies bis zum heutigen Tage der Fall. (Eine gute Mundflora ist das A und O gesunder Zähne)
Im Rahmen einer professionelle Zahnreinigungen, kurz „PZR“, findet die Fluoridierung mithilfe spezieller Gels und Lacke statt. Oberstes Ziel ist eine Härtung des Zahnschmelzes. In der Folge wird dieser gegenüber Zucker, sonstigen Speiseresten, Säuren und den mit ihnen auftretenden Bakterien weniger anfällig. Fernab der Abhärtung beeinflusst Fluorid auch den Stoffwechsel der Bakterien, wodurch diese aus zuckerhaltigen Speiseresten weniger schädliche Säuren bilden können. Ob eine gezielte Fluoridierung im Rahmen der optional angebotenen Zahnpflege notwendig ist, bleibt strittig. Grundsätzlich ist aber davon auszugehen, dass eine regelmäßige Zahnhygiene mit entsprechenden Produkten für einen guten Rundumschutz bereits ausreicht. (Professionelle Zahnreinigung als ideale Vorsorge gegen Karies und Plaque)
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