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Ohne Rentenversicherung kommen nur die wenigsten Menschen aus. Entsprechend ist der Beitrag zur gesetzlichen Rente ein verpflichtender Bestandteil einer jeden Lohnabrechnung. Es ist jedoch außerdem möglich, zusätzliche Vorsorge in Form einer privaten Rentenversicherung zu betreiben. Wenn die private und die gesetzliche Säule zusammenwirken, ist ein rundum abgesichertes Rentnerdasein möglich.
Der Nutzen einer Rentenversicherung, ob gesetzlich oder privat, liegt auf der Hand. Während der Arbeitsphase werden Beträge angespart, die im Alter monatsweise ausgezahlt werden. So wird auch die Zeit nach dem Erwerbsleben finanziell abgesichert und Sie können unbeschwert Ihren Lebensabend genießen. Neben der Altersrente, die sicherlich die häufigste Rentenform ist, existieren auch Renten bei Erwerbsminderung, Berufsunfähigkeitsrenten sowie Renten, die im Todesfall an die Hinterbliebenen fließen. Es zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Rentenversicherung.
Private Rentenversicherung als zusätzliche Absicherung (Foto: imago)
Laut „Bild“ handelt es sich bei der gesetzlichen Rentenversicherung um einen Generationenvertrag. Im Klartext bedeutet dies, dass die Erwerbstätigen mit ihren Beiträgen zur Sozialversicherung die Renten der aktuellen Ruheständler finanzieren. Sobald ein heutiger Arbeitnehmer ins Rentenalter kommt, steht bereits fest, dass dessen Rente ebenfalls von der jüngeren Generation getragen wird. Infolge des demoskopischen Wandels wird die gesetzliche Rente jedoch zunehmend dünner, so Finanzen.de. Aktuell werden im Durchschnitt 67 Prozent des letzten Nettoeinkommens als Rente ausbezahlt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Betrag absinkt, ist jedoch hoch. (So stellen Sie Ihren Rentenantrag bei der VBL)
Entsprechend tritt mehr und mehr die private Rentenversicherung als zusätzlicher Baustein der Altersvorsorge in den Fokus. Hier ist es beispielsweise möglich, kontinuierlich anzusparen und ab einem bestimmten Alter regelmäßige Rentenzahlungen zu erhalten. Alternativ kann eine private Rentenversicherung auch darin bestehen, dass Sie einmalig Geld einzahlen und dieses bis an Ihr Lebensende monatlich ausgezahlt bekommen. Vorteile, die die private Rentenversicherung bietet, bestehen in der Variabilität, in der höheren Rendite und – im Fall der so genannten Riester-Rente – in der staatlichen Förderung. Es ist jedoch auch möglich, dass Sie sich für eine private Form der Rentenversicherung entscheiden, die nicht gefördert wird und dennoch attraktive Bedingungen mit sich bringt. Ob es sich dabei um eine kapitalbildende Lebensversicherung, eine „klassische“ private Rentenversicherung oder ein fondsgebundenes Produkt handelt, sollten Sie individuell entscheiden. (Ergänzung zur Rentenversicherung: Sparpläne helfen)
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