fk (CF)
Depression ist eine Krankheit, auch wenn sie von vielen immer noch nicht als solche erkannt wird. Die Depression als Trennungsgrund kommt deshalb auch heute immer noch in vielen Beziehungen vor.
Wenn der Partner krank ist und die Depression weder vom Arzt, vom Partner oder sogar vom Betroffenen selbst erkannt wird, ist die Gefahr groß, dass die Beziehung daran scheitert. Denn oft weiß keiner, woran die Stimmungsschwankungen liegen und man gibt sich selbst die Schuld am Rückzug des Partners.
Eine Depression ist in jeder Beziehung ein schwieriger Zustand (Foto: Archiv)
Ohne Therapie ist die Prognose für die Beziehung eher schlecht. Depressionen machen sich bemerkbar durch Antriebslosigkeit, Isolation und Gefühlskälte. Und obwohl die Symptome meist klar erkennbar sind, bleiben sie lange Zeit unbemerkt (Hilfe bei postpartalen Depressionen).
Oft ist es auch so, dass bei einer Diagnose der Partner verständnislos reagiert, weil er die Depression nicht als Krankheit akzeptiert. Doch auch wenn beide über die Krankheit Bescheid wissen, ist das Fortführen der Beziehung alles andere als leicht (Depressionen in der Ehe: Wie geht man damit um?).
Bei der Diagnose sollte sich der Partner verständnisvoll zeigen. Es muss ihm aber auch klar sein, das die Partnerschaft auf eine schwere Probe gestellt wird, denn Depressionen lassen sich nicht von heute auf morgen und manchmal sogar gar nicht heilen. Mit der passenden Therapie kann es jedoch gelingen, die Krankheit in den Griff zu bekommen.
Gut für die Beziehung ist es, wenn der Partner einer Selbsthilfegruppe für betroffene Angehörige beitritt, um die Probleme des Partners noch besser nachvollziehen zu können. Unterstützen Sie den Partner in seinen schlechten Phasen, wo es nur geht (Probleme des Partners: Was Sie tun können).
fk (CF)
Das kann nerven, aber mit ein paar Tricks klappt's. Fernbeziehung