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Wenn Jugendliche ihre Sexualität entdecken, wird es für einige von Ihnen schwierig, wenn diese nicht der Norm entspricht. Das Coming-Out während der Pubertät ist auch deshalb so schwierig, weil diese Zeit an sich schon schwer zu überstehen ist. Eltern sind da meistens auch keine große Hilfe, wenn es darum geht, über Homosexualität zu sprechen.
Für die Jugendlichen ist es ein schwerer Schritt, vor Familie und Bekannten offen zur eigenen Sexualität zu stehen. Doch nur mit diesem Schritt wird die weitere Entwicklung ungestört verlaufen können. Die größte Angst besteht oftmals darin, dass die Jugendlichen glauben, dass die Familie von der Nachricht schockiert sein wird oder es sogar zu einer völligen Ablehnung kommt. Leider ist das in vielen Fällen tatsächlich der Fall, weshalb es so lang wie möglich verschwiegen wird.
Je nachdem, wie offen und tolerant die Eltern sind, fällt das Coming-Out schwer oder leicht. Familien, in denen der Glaube die Homosexualität verbietet, können das Coming-Out gar nicht verkraften und der Bruch mit der Familie ist die Folge. Doch auch Eltern, die sich als tolerant bezeichnen, wissen oft nicht mit der Situation umzugehen. Viele denken, dass es nur eine Phase ist, und nehmen das Ganze nicht ernst. Und auch wenn die Öffentlichkeit heute wesentlich offener mit dem Thema umgeht, wollen doch die wenigsten Eltern ein homosexuelles Kind akzeptieren. Wenn das äußere Coming-Out vollzogen wurde, ist der Jugendliche auch auf die Unterstützung der Eltern angewiesen und sollte nicht abgelehnt werden.
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Damit das Auseinandergehen nicht zum Rosenkrieg wird. Trennung