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Schnarchen ist lästig und Schnarcher leben zudem deutlich ungesünder. Beides ist Grund genug, dass Sie das Schnarchen schnell und nachhaltig loswerden sollten. Von Abgewöhnen kann in diesem Kontext aber leider nicht die Rede sein, denn schließlich geschieht das Sägen im Schlaf und viele Schnarcher bemerken dies einfach nicht. Wir gegen Tipps, wie Sie das Schnarchen eindämmen können.
Schnarchen hat stets Ursachen. Es handelt sich dabei um eine körperliche Reaktion auf die Verknappung von Atemluft, die letztlich in einem „sägenden“ Geräusch gipfelt. Grundsätzlich deutet lautes Schnarchen immer auf ein erschwertes Atemholen hin. Die fehlende Luft soll dann durch den geöffneten Mund dem Körper zugetragen werden.
Tipps gegen das Schnarchen: So schlafen Sie und Ihr Partner gesünder. (Foto: imago)
Dabei gerät die Luft in Schwingungen und so entsteht das für den Partner nervtötende Schlafgeräusch. Nicht bei allen Menschen, die beim Schlafen durch den Mund atmen, entsteht dieses Geräusch. Auslöser für das Schnarchen sind vielmals anatomische Ursachen, wie zu große Mandeln, ein verlängertes Gaumenzäpfchen, eine zu große Zunge, Schnupfen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand.
Gesunde Ernährung hilft gegen Schnarchen
Ein weiterer Grund ist die Backenmuskulatur, die ein Herabsinken des Unterkiefers bewirkt. Auch die Rachenmuskulatur erschlafft dann. So wird der Luftstrom während des Schlafens verengt und es kommt zum Schnarchen. Laut dem Sozialverband VdK schnarchen etwa 20 Prozent aller Deutschen.
Tatsächlich "zersägen" häufiger Männern das Schlafzimmer als Frauen. Dies liegt am Rachenaufbau beider Geschlechter. Dieser ist bei Frauen nicht nur etwas anders aufgebaut, sondern auch oftmals wesentlich elastischer. Das weibliche Hormon Östrogen ist dafür verantwortlich. Sind die Wechseljahre lange vorbei, fährt auch diese Östrogenproduktion zurück, der Gaumensegel verliert seine Elastizität und viele Frauen beginnen ebenfalls mit dem Schnarchen. (Schnarchen nicht nur lästig, sondern auch gefährlich)
Um das Schnarchrisiko zu senken sollten Sie also alle Tätigkeiten unterlassen, die ihre Backen- und Rachenmuskulatur erschlaffen lassen, bzw. zu einer Verengung der Atemwege führen. Auch Übergewicht zählt zu jenen Faktoren, die zum Schnarchen führen. Schließlich vergrößert sich bei Gewichtszunahme auch das Fettgewebe im Rachenraum. Neben einem dicken Hals oder einem unschönen Doppelkinn kommt es so oftmals zum Schnarchen. Tipps, um das Schnarchen zu beenden, gibt es zahlreich, und in den meisten Fällen stellt sich schon nach kurzer Zeit ein Erfolg ein. Wenn Sie beispielsweise Ihren Gaumen kräftigen möchten, so geht dies, indem Sie eine Zahnbürste oder einen anderen Gegenstand für rund zehn Minuten zwischen Ihren Zähnen einklemmen und dort festhalten. Auch das Pressen der Zunge gegen den Unterkiefer oder Übungen für die Kiefermuskulatur können hilfreiche Tipps sein. (Ursachen von Schlafstörungen)
Besserung versprechen laut Apotheken Umschau manchmal auch mechanische Anti-Schnarch-Apparate. Dazu zählen Schnarchrucksäcke, die eine Rückenlage verhindern. Auch Nasenpflaster werden in Einzelfällen empfohlen. Sinn macht oftmals auch ein Nasenspray mit kurzfristig abschwellender Wirkung. Bringen diese Hilfsmittel Sie ebenfalls nicht vom "Sägen" ab, können eine Unterkieferschiene oder eine Schlafmaske Tricks gegen das Schnarchen sein.
Vor dem Schlafen sollten Sie Alkohol oder Schlaftabletten vermeiden, da beides zu einem Erschlaffen der Backenmuskulatur führt. Auch das Rauchen oder Kaffee trinken ist vor dem Zu-Bett-Gehen nicht sinnvoll. Es reizt die Schleimhäute, die somit anschwellen und den Atemweg weiter verengen. Einer der einfachsten Tipps ist das Schlafen auf der Seite und das nächtliche Öffnen des Fensters. So können Sie die nächtliche Ruhestörung im Schlafzimmer vermindern, schlafen fester, entspannter und somit gesünder.
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