fs (CF)
Autogenes Training trägt zur Entspannung bei, hilft bei Angstzuständen, kann Depressionen mildern und soll sogar die Schmerzempfindlichkeit senken. Doch was ist autogenes Training eigentlich, und wie wird es praktiziert?
Eigentlich ist autogenes Training etwas, das viele Menschen schon automatisch praktizieren, ohne es zu wissen. Autogenes Training trägt zur Entspannung bei, das heißt, der Körper wird durch das ständige Wiederholen verschiedener, dem Leiden des Patienten angepassten Aussagen, entspannt.
Nun gibt es ja Situationen vor denen viele Menschen Angst haben. Ein gutes Beispiel hierfür sind Prüfungen. Viele fangen während einer Prüfung automatisch an, sich innerlich Mut zuzusprechen. Genau auf diesem Prinzip basiert das autogene Training - allerdings werden die Prozesse des autogenen Trainings unterbewusst gesteuert. Die Entspannung des Körpers und somit der Erfolg und die Genesung des Patienten wird im Laufe der Therapie also durch automatisierte Prozesse im Inneren herbeigeführt.
Das autogene Training wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von einem Psychologen aus der damals allseits beliebten Hypnosetechnik entwickelt. Das Training ist also eine Art der Selbsthypnose, die das vegetative Nervensystem steuert und es dem Menschen im Allgemeinen ermöglicht, sich in Entspannung zu üben und Angstzustände und andere Leiden schnell und effektiv für immer aus dem eigenen Leben zu verbannen.
Das autogene Training ist gerade in unserer schnelllebigen Zeit ein beliebtes Mittel, den Körper in einen Zustand der Entspannung zu versetzen und Stresssymptome zu vermindern.
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