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In der Regel sind die Reifen eines Gebrauchtwagens deutlich verschlissen. Gerade im Hinblick auf Ihre Sicherheit im Straßenverkehr, aber auch auf den ausgehandelten Kaufpreis sollten Sie diese vor dem Kauf einer gründlichen Überprüfung unterziehen.
Vor allem bei Autos eines älteren Semesters sind die Reifen nicht selten in einem desaströsen Zustand: Die vorgeschriebene Profiltiefe wird längst nicht mehr erfüllt. Auch mit dem Reifendruck gehen viele Autobesitzer erstaunlicherweise sorglos um. Wenn Sie kurz vor einem Gebrauchtwagenkauf stehen, sollten Sie diesen Faktoren aus zwei Gründen Beachtung zollen: Zum einen stellen abgefahrene Reifen ein enormes Sicherheitsrisiko dar, so beispielsweise beim Bremsen auf einer nassen Fahrbahn. Zum anderen spielt auch der Anschaffungspreis eines neuen Reifensatzes eine Rolle: Schnell wird aus dem vermeintlichen Gebrauchtwagen-Schnäppchen eine Kostenfalle.
Die Profiltiefe eines straßentauglichen Fahrzeugs muss mindestens 1,6 Millimeter betragen. In der Praxis empfehlen Automobilclubs vier Millimeter für Sommer- sowie fünf Millimeter für Winterreifen. Stellt die Polizei bei einer Straßenkontrolle eine niedrigere Profiltiefe als 1,6 Millimeter fest, droht ein Bußgeld. Nicht nur im Hinblick auf den Abnutzungsgrad des Profils sollten alle vier Reifen denselben Stand haben – auch Typ, Größe und Fabrikat sollten nach Möglichkeit nicht variieren. Weist das Profil eine schief verlaufende Abnutzung auf, sind die Achsen des Fahrzeugs womöglich falsch eingestellt. Werfen Sie in einem solchen Fall auch einen Blick auf das Reserverad.
Alu-Felgen, besonders breite Reifen sowie sonstige Besonderheiten am Reifen müssen im Fahrzeugschein des Gebrauchtwagens eingetragen sein – andernfalls droht auch hier ein Bußgeld.
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