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Hodenkrebs ist bei regelmäßiger Vorsorge früh zu erkennen. Das Abtasten ist vor allem durch die Brustkrebsvorsorge bei Frauen bekannt, und nur wenige Männer wissen, dass sie selbst auch schon Früherkennung betreiben können. Regelmäßiges Abtasten sollte ab dem 16. Lebensjahr durchgeführt werden. Die Eigenuntersuchung findet im Zweiwochenrhythmus statt und kann ohne Probleme durchgeführt werden.
Die Vorsorge durch den Arzt führt der Urologe durch. Er tastet die weichen Hoden ab, die durch mangelndes Fettgewebe besonders gut zu fühlen sind. Erkennen Sie bei der Selbstuntersuchung eine Veränderung wie eine Verhärtung oder einen Knoten, sollten Sie innerhalb von 14 Tagen den Urologen aufsuchen. Er wird die Hoden ebenfalls abtasten und mittels Ultraschall überprüfen. Um Krebs im Hoden auszuschließen, führt er auch eine Blutuntersuchung durch. Hier wird nach sogenannten Tumormarkern gesucht. Ist diese Vorsorge nicht ausreichend, wird an entsprechender Stelle zusätzlich eine Gewebeprobe entnommen.
Das Ergebnis der erweiterten Vorsorge liegt bereits nach kurzer Zeit vor. Fällt dieses positiv aus, sollten Sie auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten: Der Patient kann sich selbst einen weiteren Urologen aussuchen, oder er wird vom behandelnden Arzt in ein spezielles Zweitmeinungszentrum überwiesen. Hier finden die Untersuchungen nochmals von unabhängigen Ärzten statt. Kommen diese zum gleichen Ergebnis, wird eine Therapie angeordnet. Die Wahl der Therapie ist allerdings nicht einfach. Wird der Krebs frühzeitig erkannt, kann er jedoch meist erfolgreich behandelt werden.
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