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Streitschlichtung und Mediation – diese beiden Begriffe werden im umgangssprachlichen Bereich oftmals synonym verwendet. Dabei bestehen zwischen beiden Formen erhebliche Unterschiede, die vor allem in der Rolle der jeweils unbeteiligten, neutralen Person liegen. Ein Mediator ist kein Streitschlichter, sondern eher ein Moderator, und entsprechend zeigen sich auch im konkreten Ablauf Unterschiede zwischen einer Streitschlichtung und einer Mediation.
Der Hauptunterschied zwischen Streitschlichtung und Mediation besteht darin, dass ein Streitschlichter mit konkreten Vorschlägen zur Lösung eines Konflikts aufwartet, während sich ein Mediator mit eigenen Ideen zurückhält. Hier wird einzig und allein der Rahmen für ein Gespräch zwischen zwei oder mehr Konfliktpartnern geschaffen und dafür Sorge getragen, dass eine Auseinandersetzung fair verläuft. Entsprechend kann eine Mediation auch damit enden, dass die Unversöhnlichkeit festgestellt wird und die Konfliktpartner fortan getrennte Wege gehen.
Die Vorteile, die eine Mediation bietet, liegen in der Eigeninitiative der Konfliktparteien. Anders als bei einer Streitschlichtung stammen sämtliche Vorschläge und Inhalte aus den eigenen Reihen und zeichnen sich entsprechend durch ein höheres Maß an Akzeptanz aus. Dieser Unterschied kann jedoch stets auch zum Nachteil werden. Das ist immer dann der Fall, wenn keine Ideen zur Konfliktlösung existieren und diese erst durch einem erfahrenen Streitschlichter eingebracht werden müssen.
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Das kann nerven, aber mit ein paar Tricks klappt's. Fernbeziehung