jb (CF)
Plötzlich entdecken Sie, wie einzelne Ihrer Haare trocken werden und sich spalten: An den Spitzen ist Spliss entstanden. Ein unschöner Anblick, denn das Haar wirkt krisselig und sieht ungepflegt aus. Nicht immer müssen Sie sofort zur Schere greifen und die gespaltenen Haarenden abschneiden.
Das Teilen der Haarspitzen entsteht entweder durch sogenannte mechanische Beanspruchung, wenn etwa die Haare ständig auf der Schulter aufliegen, oder durch chemische Beanspruchung, wie zu heißes Föhnen oder Färbemittel. Eine regelmäßige Pflege mit entsprechenden Produkten kann vorbeugend wirken: Die Haarstruktur wird dahingehend gestärkt, dass die Pflegestoffe sich um den Haarschaft legen und das Haar widerstandsfähig machen, wodurch es sich nicht so schnell angreifen lässt.
Geeignet sind Spülungen, Haarkuren und Haarspitzenfluids. Sie alle verhindern ein Austrocknen der Haare, das den Spliss verursacht. Wichtig ist natürlich die Regelmäßigkeit der Anwendungen. Ein gepflegtes Haar ist ein geschütztes Haar.
Wenn der Spliss zu sehr vorangeschritten ist, hilft nur noch der Schnitt mit der Schere. Es gibt die Möglichkeit des Spliss-Cuts, wobei die Strähnen einzeln aufgedreht werden, damit nur die befallenen Haare bearbeitet werden. Und es gibt die sogenannte heiße Schere: diese versiegelt die Spitzen und verhindert, dass sie sich weiter teilen. Spliss ist kein Dauerzustand. Mit der entsprechenden Pflege ist dieses Problem leicht zu lösen - und Haarspalterei gehört der Vergangenheit an.
jb (CF)