eh (CF)
Ein guter Sonnenschutz mit dem zum eigenen Hauttyp passenden Lichtschutzfaktor ist das A und O im nächsten Sommerurlaub: Seit Jahren häufen sich die Zahlen der Hautkrebserkrankungen – dabei lässt sich keiner anderen Form der tückischen Krankheit so gut vorbeugen.
Ein angemessener Sonnenschutz ist dabei nicht nur hellen Hauttypen ans Herz zu legen: Auch dunkelhäutige Typen setzen ihre Haut gerade zwischen Mai und August einer extremen Dauerbelastung aus. Damit tun wir der Haut Unrecht: Sie ist das einzige Organ des Menschen, das außen liegt – dementsprechend sollten auch Sie alle zur Verfügung stehenden Pflege- und Schutzmittel ausschöpfen. Der klassische Sonnenschutz in Form einer Creme oder eines Sprays gehört daher selbst beim Kurzurlaub in die Kulturtasche.
Beim Kauf achten Sie auf die Lichtschutzfaktor-Angabe auf der Verpackung, die mit „LSF“ abgekürzt wird. Dieser Lichtschutzfaktor ist eine Art Multiplikator, der Ihre normale Verweildauer unter der Sonne erhöht. Beispiel: Ein hellhäutiger Mensch darf circa 15 Minuten ungeschützt in der Sonne liegen. Cremt er sich nun mit einem Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 15 ein, verlängert sich diese Zeit um das Fünfzehnfache (15 x 15 Minuten = 225 Minuten).
Ein guter Sonnenschutz muss auch pflegen und vor Hautalterung schützen. Das Produkt muss dazu in erster Linie UVA-, aber auch UVB-Strahlen abblocken können. Der Lichtschutzfaktor bezieht sich wohlgemerkt fast immer auf die UVA-Strahlen. Dabei sind vor allem die gefährlichen UVB-Strahlen für einen Sonnenbrand verantwortlich. Pflegende Dreingaben, wie sie von herkömmlichen Hautcremes bekannt sind, spenden der Haut schließlich Feuchtigkeit.
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