ps (CF)
Die Kosten für einen Führerschein schwanken innerhalb Deutschlands deutlich. Besonders teuer sind hier Fahrschulen in den alten Bundesländern, deutlich günstiger kommen Fahrschüler hingegen in den neuen Bundesländern weg. Womit Sie rechnen müssen, wenn Sie einen Führerschein machen wollen.
Der ADAC hat es getestet: In Wittenberg (Sachsen-Anhalt) kostet ein Führerschein durchschnittlich 1371 Euro nur einen Euro mehr in Leipzig (Sachsen), in Freising (Bayern) hingegen satte 2219 Euro, auch Ravensburg in Baden-Württemberg gehört mit durchschnittlichen 2118 Euro zu den teuersten Orten für eine Führerscheinprüfung.
Führerschein: Deutliche Unterschiede bei den Kosten (Quelle: imago)
Doch auch innerhalb einzelner Städte können laut ADAC die Preisschwankungen enorm sein. So variieren die Kosten für den Führerschein in Leipzig um satte 759 Euro (1156 Euro verlangte die günstigste Fahrschule, 1915 Euro die teuerste). In Hamburg lag die Schwankung bei 593 Euro. Die Schwankungen kommen dadurch zustande, dass eine keine einheitliche Gebührenordnung für Fahrschulen gibt – wie es sie beispielsweise für Rechtsanwälte oder Steuerberater gibt. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass jede Fahrschule ihre Preis selbst bestimmen kann. Konstant sind somit einzig die Ausgaben für die Behördengänge, die gesetzlich festgelegt sind. (Fahrschulsuche im Internet: Tipps)
Immerhin ist bei den Führerschein-Kosten festgelegt, was von den Fahrschulen überhaupt in Rechnung gestellt werden kann. Die Praxis zeigt dabei, dass die Ausbilder längst nicht alles berechnen, was sie nach Gesetz eigentlich könnten - auch in diesem Marktsegment tobt mittlerweile ein Preiskrieg, der dem Verbraucher in den vergangenen Jahren zumindest einen leichten Preisverfall bescherte. Da Benzin- und Versicherungskosten zuletzt immens zugenommen haben, wurde die Ersparnis aber mittlerweile wieder relativiert.
Ihre Führerschein-Kosten setzen sich aus fixen und variablen Kosten zusammen. Zu den ersten gehören sämtliche, unumgängliche Aufwendungen, die pauschal abgerechnet werden: Dazu gehört der Sehtest, der Erste-Hilfe-Kurs, sämtliche Aufwendungen bei der Straßenverkehrsbehörde sowie die Grundgebühr zur Anmeldung in der Fahrschule. Bereits diese Positionen sind alles andere als günstig und können 500 Euro oder mehr ausmachen. (Der Führerschein und seine Klassen)
Die restlichen Kostenbestandteile schwanken: So muss sich beispielsweise nicht jeder Fahrschüler brandneues Lernmaterial auf DVD kaufen. Auch gibt es natürlich Menschen, die mehr Anlaufschwierigkeiten als andere haben: Das bedeutet wiederum mehr Fahrstunden, von denen eine mit etwa 20 bis 40 Euro zu Buche schlagen kann.
ps (CF)
Kfz-Versicherung wechseln und bis zu 500 Euro jährlich sparen. Versicherungsvergleich starten