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Gefeuert, raus aus der Berufswelt! In diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten kann die Arbeitslosigkeit jeden treffen – plötzlich und unerwartet. Das Selbstvertrauen ist dahin, Unsicherheit und Zweifel machen sich breit. Aber das muss nicht sein. Sie können die Arbeitslosigkeit überstehen, wenn Sie sich einen guten Krisenplan erstellen.
Ausschlafen, in den Tag hineinleben, faulenzen. Das kann eine gewisse Zeit Spaß machen - wenn das Selbstwertgefühl stimmt. Wer unfreiwillig nicht mehr in Lohn und Brot steht, leidet schnell darunter. Sie können die Arbeitslosigkeit überstehen, wenn Sie sich eine neue Aufgabe suchen. (Wissenswertes zu den Arten der Arbeitslosigkeit)
Arbeitslosigkeit als eine Chance betrachten (Quelle: imago)
Arbeiten Sie ehrenamtlich oder übernehmen Sie einen 400 Euro-Job. Widmen Sie mal wieder mehr Zeit Ihrem Hobby oder treiben Sie Sport. Vermeiden Sie es, die Zeit totschlagen zu müssen. Nur wenn Sie sich klare Strukturen im Alltag schaffen, können Sie diese schwierigen Klippen des Lebens umschiffen.
Es hat keinen Sinn, eine ganze Flut von Bewerbungen wegzuschicken. Sie sollten sich nur bewerben, wenn Sie für eine ausgeschriebene Stelle auch qualifiziert sind. Diesen Standpunkt vertritt auch Laufbahnberaterin Julia Funke aus Frankfurt/Main. Sie warnt auf spiegel.de: "Man sollte sich nicht wahllos bewerben." Denn auf "08/15"-Bewerbungen kommt eher eine Absage - was dann abermals am Selbstbewusstsein nagt.
Das Pflichtprogramm gilt für alle Bewerber gleichermaßen: Die Stellenanzeige genau lesen, sich über den Arbeitgeber informieren, das Anschreiben individuell gestalten und herausheben, warum man genau der oder die Richtige für die Position ist. (Bewerbung auf Stellenangebote: Machen Sie sich interessant)
Verschweigen Sie Ihre Arbeitslosigkeit nicht. Sie ist heute längst kein Makel mehr. Im Gegenteil: Wer offen damit umgeht und mit Erfolg die Arbeitslosigkeit überstehen konnte, findet sogar Anerkennung.
Simone Wamsteker kümmert sich beim Berater Accenture in Kronberg im Taunus ums Personalmarketing. Sie sagt gegenüber dem "Spiegel": "Grundsätzlich machen wir keinen Unterschied zwischen Bewerbungen von Arbeitslosen und anderen Bewerbungen."
Wichtig seien die Qualifikationen, die der Bewerber mitbringt. Und: "Wenn jemand selbstbewusst mit seiner Arbeitslosigkeit umgeht und erklären kann, was er in der Zeit getan hat, dann ist das für uns kein Thema."
md (CF)
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