ks (CF)
Schuppen stellen nicht nur eine optische Beeinträchtigung dar, sondern können die Katze insbesondere durch ständigen Juckreiz in den Wahnsinn treiben. Welcher Behandlungsansatz zu empfehlen ist, hängt in erster Linie von den Ursachen ab.
Schuppen, die durch Parasiten ausgelöst werden, sind besonders hartnäckig und schmerzhaft: Die Katze leidet zunehmend an einem extremen Juckreiz, der im Extremfall in Selbstverstümmelung mit den Krallen endet. Die unliebsame Erscheinung kann durch die verhältnismäßig harmlosen Cheyletiella-Milben oder Räudemilben hervorgerufen werden. Diesen und anderen Schädlingen machen Sie durch antiparasitäre Spezialshampoos den Garaus. Auch Tauchbäder mit Wirkstoffen wie Amitraz führen zu einem schnellen Abklingen der Symptome. Zusätzlich kann der Tierarzt den antiparasitären Wirkstoff Ivermectin spritzen, was die Linderung noch weiter beschleunigt.
Auch eine falsche Ernährung, die beispielsweise zu einem Mineralmangel geführt hat, kann Schuppenbildung begünstigen. Im Fachhandel erhalten Sie Spezialfutter, das für Schuppensymptome ausgelegt ist.
Nicht selten werden Schuppen durch den natürlichen Fellwechsel der Katze hervorgerufen. In einem solchen Fall können Sie leider nicht viel tun: Nach etwa drei bis vier Wochen verflüchtigt sich der Problem in der Regel von selber. Hält der Schuppenbefall dagegen länger an, ist die Ursache woanders zu suchen. Konsultieren Sie dann den Tierarzt.
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