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So findet Ihr Baby den eigenen Schlafrhythmus

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So findet Ihr Baby den eigenen Schlafrhythmus

tw (CF)

Das Baby und sein Schlafrhythmus - ein Thema, das junge Eltern fertig macht. Dunkle Ringe unter den Augen sind das unverkennbare Zeichen durchwachter Nächte. Eine frischgebackene Mutter hasst die an sich interessierte Frage: "Und? Schläft Ihr Baby schon durch?" Nein, es schläft noch nicht durch. Kann es auch noch gar nicht. Denn erst mit vier Monaten lernt ein Baby, zwischen Tag und Nacht zu unterscheiden. Aber der gesellschaftliche Erwartungsdruck ist zu hoch, um die Wahrheit zu bekennen.

Schlafen will gelernt sein

Erst in der 36. Woche lernt das Ungeborene im Mutterleib zu schlafen. Nach der Geburt braucht das Baby etwa drei Monate, um sich an einen festen Schlafrhythmus zu gewöhnen. Neugeborene brauchen unterschiedlich viel Schlaf. Laut stern.de brauchen manche Säuglinge nur zwölf Stunden Ruhe, andere wiederum bis zu 20 Stunden. Aber: Sie schlafen nicht durch, sondern machen schon nach einer Stunde wieder die Augen auf. So lange dauert bei einem Neugeborenen ein Schlafzyklus – eine Menge leichter Traumschlaf, wenig Tiefschlaf. Dr. Ulrich Rabenschlag, Kinderpsychologe aus Freiburg, erklärt auf familie.de: „In den ersten 3 Monaten gibt es noch keine Regelmäßigkeit, erst ab dem 4. Monat entwickelt sich das Schlafzentrum langsam so weit, dass sich so etwas wie ein Rhythmus zeigt. Aber darauf kann man sich noch nicht verlassen.“ Sein Tipp: Die Mutter sollte sich in den ersten Monaten ganz dem Schlafrhythmus ihres Babys anpassen und schlafen, wenn es schläft, um in den Wachphasen genug Kraft zu haben. (Ruhiger Schlaf fürs Baby mit geregeltem Tagesablauf)

Nur wenige Babys schlafen lang (Foto: imago)

Nur wenige Babys schlafen lang (Foto: imago)

Ein Schlafprotokoll hilft

Legen Sie ein Protokoll an, um festzustellen, wie der Schlafrhythmus Ihres Kindes tatsächlich aussieht. Halten Sie sämtliche Zeiten fest: Wann Ihr Baby einschläft, wann es aufwacht, wann Sie es gefüttert haben. So ermitteln Sie, wie viel Schlaf Ihr Kind wirklich braucht. Anschließend können Sie beginnen, die Schlafphasen zu verschieben. Je kürzer das Mittagsnickerchen, desto länger der Nachtschlaf. Wacht Ihr Baby nachts häufiger auf, versuchen Sie, die Schlafphasen am Tag zu verkürzen. Allerdings müssen Sie meist zwei Wochen Geduld haben, bis sich Ihr Kind auf die neuen Zeiten eingestellt hat. (Tipps zum Baby-Schlaf)


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