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Der Maximalpuls beschreibt den höchstmöglichen Puls, den der menschliche Körper bei einer vollen Belastung erreichen kann. Er gehört zu den wichtigen Messwerten professioneller Sportler und Wettkampfteilnehmer.
Bevor Sie Ihren Maximalpuls ermitteln, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass eine bewusste Ausreizung des Körpers bis zur Belastungsgrenze eine optimale Gesundheit erfordert. Wer schon länger nicht mehr im Training ist, schon einmal mit Herz-Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte oder gar orthopädische Fehlstellungen aufweist, sollte von einer Bestimmung des Maximalpuls absehen. (Radfahren macht Herz und Kreislauf fit).
So berechnen Sie Ihren Maximalpuls (Foto: imago)
Wer zum Kreis der potentiell gefährdeten Personen zählt, kann seinen Maximalpuls zumindest ungefähr mit einer einfachen Formel ermitteln: 220 – das aktuelle Lebensalter. Ein 35-jähriger Mensch hat demnach einen Maximalpuls von circa 185. Verbindlich ist diese Angabe allerdings nicht, sondern fungiert vielmehr als Näherungswert, der um etwa zehn bis 30 Punkten nach oben oder unten abweichen kann.
Die Messung des Maximalpulses im Training ist am genausten - allerdings sollten Sie das nur nach Absprache mit Ihrem Arzt machen. Hierzu müssen Sie sich zunächst etwa zehn bis 15 Minuten warmlaufen und anschließend zügig laufen. Im nächsten Schritt steigern Sie Ihr Tempo für etwa fünf Minuten, bis Sie merklich außer Atem kommen. Wer jetzt nochmal mit den letzten Kraftreserven Gas gibt, kommt seinem Maximalpuls am nächsten. Sie können das Ganze natürlich auch am Laufband im Fitness-Studio ausführen, dürfen aber auch hier die Warmlaufphase nicht vergessen (Nicht zu viel und nicht zu wenig: Die richtige Trainingsintensität).
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