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Schmerzmittel mit Koffein sind zahlreich in den Apotheken erhältlich, da man sich von der Kombination der Wirkstoffe oft eine erhöhte Wirksamkeit verspricht. Doch sind Schmerzmittel mit Koffein bei Kopfschmerzen wirklich zu empfehlen?
Zwar hat Koffein erwiesenermaßen einen schmerzlindernden Effekt, es gibt aber einige Risiken, die gegen Schmerzmittel mit Koffein sprechen. Zum einen wäre das die Suchtgefahr, die Koffeinpräparate mit sich bringen. Auch der medikamentenbedingte Kopfschmerz wird durch solche Kombipräparate eher ausgelöst. Hinzu kommen noch mögliche Nieren-, Magen- und Leberschäden, die durch das Koffein plus Schmerzmittel bei Dauergebrauch ausgelöst werden könnten. Viele Ärzte empfehlen daher ihren Patienten, bei Kopfschmerzen eher auf ein Medikament mit nur einem Wirkstoff zurückzugreifen.
Wer nicht gerade regelmäßiger Kaffeetrinker ist, dem hilft bei Kopfschmerzen häufig ein Espresso, um die Schmerzen zu lindern. Auch im Schwarztee ist Koffein enthalten, welches sich lindernd auswirken kann. Warum das Koffein eine Linderung bringt, hat eine Studie der Universität Freiburg herausgefunden: Koffein blockiert die Bildung eines speziellen Enzyms im Körper, welches für die Ausschüttung von hormonähnlichen Substanzen verantwortlich ist. Diese Substanzen wiederum sind maßgeblich an der Weiterleitung von Schmerzen beteiligt, weshalb hier eine Wirkung durch Koffein zustande kommt.
Koffein wird Schmerzmitteln auch aus diesem Grunde beigesetzt, da man sich hier eine besonders schnelle Wirkung bzw. Schmerzlinderung verspricht. Wird Koffein mit Acetylsalicylsäure kombiniert, konnte in der Studie sogar eine bis zu 26-fach stärkere Wirkung erzielt werden, als es bei Gabe des einzelnen Wirkstoffes der Fall war.
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