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Die Gartenkreuzspinne ist die größte Spinne aus der Familie der Radnetzspinnen, die Sie an schattigen Plätzen in Ihrem Garten, auf Waldwegen oder auch am Feldrain finden können. Die Angst vor dieser kleinen Spinne ist unbegründet, denn gefährlich werden kann sie Ihnen nicht wirklich.
Mit nur sehr wenigen Ausnahmen sind alle Spinnen giftig, die es auf dieser Welt gibt. Das Gift ist für sie die einzige Möglichkeit, um sich gegen Feinde zu wehren und Beute zu machen. Die meisten Spinnen, ob sie nun groß oder klein sind, lauern ihren Opfern auf, spinnen sie blitzschnell ein und lähmen oder töten sie dann sofort mithilfe ihres Gifts (Spinnen erkennen: Verschiedene Arten in Deutschland).
Gartenkreuzspinnen sind für den Menschen nicht gefährlich (Foto: imago)
Ob eine Spinne allerdings für den Menschen giftig und damit auch gefährlich werden kann, hängt immer von der Größe der Klauen ab, die seitlich am Kopf der Spinne sitzen. Hinter diesen Klauen sind Drüsen und darin ist das Gift, ähnlich wie in den Giftzähnen von Schlangen. Sind die Klauen lang, dann können sie für den Menschen gefährlich werden, aber das ist bei den Gartenkreuzspinnen nicht der Fall (Zebraspringspinne: Merkmale und Jagdmethoden).
Obwohl die Spinnen mit dem markanten Kreuz auf dem Rücken die Größten ihrer Art sind, sind sie im Vergleich zum Menschen mikroskopisch klein. Entsprechend kurz sind auch ihre Klauen und sie können damit auch nicht die Haut durchdringen. Das wäre allerdings die Voraussetzung, um das Gift zu platzieren.
Und selbst wenn die Klauen die menschliche Haut durchdringen, dann ist das immer noch immer keine Gefahr, denn die Dosis des Gifts würde niemals ausreichen, einen Menschen zu gefährden (Krabbenspinnen: Merkmale der farbenfrohen Krabbeltiere).
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