jb (CF)
Sicherheit im Netz ist ein Thema, mit dem sich Eltern auseinander setzen sollten: Laut "Bild" ist heute schon jedes fünfte Kind mit sechs Jahren im Internet unterwegs. Ob surfen, chatten oder spielen – das Internet ist fest im Alltag der Kleinen verankert. Schier unendliche Möglichkeiten bietet das World Wide Web, aber eben auch viele Gefahren – gerade für Kinder. Es ist daher wichtig, Regeln für das Surfen aufzustellen und das Thema Sicherheit gemeinsam mit dem Nachwuchs zu besprechen. (Kinder sicher im Netz)
Im Internet lauern allerlei Gefahren, wie etwa Betrug, Belästigung oder Pornographie. Kinder, die noch nicht lesen und schreiben können, sollten daher von vornherein nicht surfen. Ab sechs oder sieben Jahren kann das Kind mit Ihnen gemeinsam die Internetnutzung lernen. Zeigen Sie ihm Seiten, die unproblematisch sind und die Sicherheit im Netz einhalten. Insbesondere beim Chatten ist es sehr wichtig, Ihrem Kind beizubringen, dass es persönliche Daten wie Namen und Adresse nie angeben soll und sich keinesfalls mit einer unbekannten Chat-Bekanntschaft treffen darf – schon gar nicht allein. (Facebook für Kinder: So wird das Netzwerk kindersicher)
Kinder im Internet - nur mit dem entsprechenden Schutz (Foto: imago)
Auch übermäßiger Internetkonsum stellt für Kinder eine Gefahr dar und kann sogar zur Sucht werden. Im Alter von sechs oder sieben Jahren sind höchstens 20 Minuten täglich angemessen, dann bis zehn Jahre maximal 45 Minuten und bei Jugendlichen ab 14 Jahren maximal anderthalb Stunden.
Lassen Sie Ihr Kind in den ersten Jahren nicht unbeaufsichtigt ins Internet gehen, und stehen Sie immer zur Verfügung, falls es Fragen hat. Der Internetanschluss sollte sich auch nicht im Kinderzimmer befinden. Machen Sie Ihrem Nachwuchs bewusst, welche Folgen das Handeln im Internet haben kann, und dass z. B. einmal veröffentlichte Daten nicht mehr ohne weiteres zu löschen sind. Für Downloads sollte das Kind am besten jedes Mal um Erlaubnis fragen. (Internetseiten für Kinder: Hier ist das Surfen kein Problem)
Jugenschutz.net empfiehlt, mit einem eigenen Windowskonto und eingeschränkten Benutzerrechten zu unterbinden, dass Ihr Kind etwas Gefährliches installiert. Wenn Sie gemeinsam Lesezeichen mit interessanten Websites anlegen, vermeiden Sie wahlloses Herum surfen. Googles „SafeSearch-Filter“ vermeidet zusätzlich das Auflisten pornographischer Seiten. Mit speziellen Kinderschutzprogrammen können Internetdienste oder Spiele gesperrt und Webseiten gefiltert werden. Sicherheit im Netz ist so leicht zu gewährleisten.
jb (CF)
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