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Gerade bei kleineren Schäden sollten Sie die Rechnung für einen Unfallschaden selber zahlen, um eine Erhöhung des Kfz-Versicherungsbeitrags zu verhindern. In den meisten Fällen unter 1.000 Euro lohnt sich dieser Weg im Hinblick auf die dauerhafte Mehrbelastung durch die Prämienerhöhung deutlich.
Selbst wenn Sie einen Schaden unter 1.000 Euro bereits über die Kfz-Versicherung abgewickelt haben, können Sie diesen innerhalb von sechs Monaten „zurückkaufen“. Die Versicherung behandelt den Vorfall daraufhin so, als wäre er nie geschehen. Ihr Vorteil: Die Einstufung in eine andere Schadenfreiheitsklasse entfällt. Umgekehrt können Sie einen selbst bezahlten Schaden auch nachträglich bei der Kfz-Versicherung geltend machen, beispielsweise wenn sich die Reparaturaufwendungen am Ende unvorhergesehen erhöht haben.
In welchen Konstellationen Sie Ihren Schaden selber zahlen sollten, hängt aber auch von Faktoren wie Alter und der jährlichen Fahrleistung ab. Da die Berechnung recht kompliziert ausfällt, sollten Sie bei Ihrer Kfz-Versicherung unverbindlich anfragen und um Rat bitten.
Rechnen Sie also gut durch, ob Sie den Schaden selbst übernehmen wollen oder ob es vielleicht doch Sinn macht, dass die Versicherung ihn begleicht.
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