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Wer betrunken beim Autofahren erwischt wird, muss mit einer saftigen Strafe rechnen. Führerscheinverbot und Geldstrafen sind - je nach Höhe des Alkoholpegels - zu erwarten. Doch auch die Sicherheit ist aufgrund von Alkohol am Steuer gefährdet. Welche Folgen können im Einzelfall drohen?
Grundsätzlich lassen sich die Strafen in Bezug auf Alkohol am Steuer in verschiedene Kategorien einteilen. Wird ein Fahrer in einer Kontrolle mit mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut (bzw. 0,25 mg/l Alkohol im Atem) erwischt, begeht dieser eine Ordnungswidrigkeit. Als Strafe drohen dem Fahrer 1 Monat Fahrverbot und 250 Euro Bußgeld, wenn dieser zum ersten Mal erwischt wurde. Beim zweiten Mal sind es dann schon 500 Euro Bußgeld und 3 Monate Fahrverbot. Bei mehr als zwei Vergehen sind 750 € und 3 Monate Fahrverbot fällig. Ist der Fahrer weiterhin uneinsichtig, kann auch eine Nachprüfung anstehen. Werden unter Alkoholeinfluss sogar Straftaten begangen, werden auch schon unterhalb der 0,5-Promille-Grenze erhöhte Strafen angesetzt. (MPU: So kommen Sie durch den Idiotentest)
Alkohol am Steuer- ein gefährliches Spiel mit dem Feuer (Foto: imago)
Eine Gefährdung besteht, wenn ein Rad- oder Kfz-Fahrer mehr als 0,3 Promille Alkohol hat und dann einen Unfall verursacht, bei der ein Sach- oder Personenschaden entsteht. Hier muss oft gerichtlich geklärt werden, ob das Verhalten im Straßenverkehr auf den Alkoholkonsum oder auf andere Gründe zurückzuführen ist. Die Strafen sind ganz unterschiedlich je nach entstandenem Schaden. Diese reichen vom Entzug der Fahrerlaubnis über hohe Geldstrafen bis hin zu 7 Punkten in Flensburg. Auch die Probezeit verlängert sich hier um 2 Jahre. (Wann ist der Führerschein weg?)
Ab 1,1 Promille liegt eine absolute Fahruntauglichkeit vor, auch wenn noch keine Ausfallerscheinungen zu erkennen sind. Liegt der Fahrer noch unter 1,1 Promille, ist er als relativ fahruntauglich einzustufen, erhält dafür aber ebenso Fahrverbot, Geldstrafe und Punkte in Flensburg.
nm (CF)
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