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Im Medienzeitalter ist es kaum noch möglich, Kinder von der medialen Nachrichtenwelt fernzuhalten. Wie Eltern ihren Kindern schreckliche Nachrichten erklären können, ist alles andere als leicht, wenn in den Medien tagtäglich schlimme Bilder zu sehen sind.
So gern alle Eltern ihre Kinder von schlimmen Eindrücken fernhalten würden, kommen sie trotzdem nicht darum herum, ihren Kindern auch schreckliche Nachrichten erklären zu müssen. Große Naturkatastrophen oder diejenigen, die von Menschenhand gemacht worden sind, gehören zum Leben dazu. Die Medien haben eine Informationspflicht, der sie auch am Tage konsequent und reißerisch nachkommen. Schlimmste Bilder landen zu jeder Tageszeit im Fernsehprogramm und in den Printmedien. Kinder machen sich Sorgen und haben Ängste, ob so was auch „hier“ passieren kann.
Natürlich ist es gut, die Kinder weitestgehend vor schrecklichen Nachrichten zu schützen. Doch sie sollten von den Eltern nicht völlig davon abgeschirmt werden. Einerseits gehören dramatische Ereignisse zum Leben dazu und andererseits werden Kinder auch außerhalb des Elternhauses mit aktuellen Weltgeschehen konfrontiert. Gut ist es, wenn Eltern einen ehrlichen Umgang mit Kindern pflegen. Sie sollten das Kind mit den schlimmen Nachrichten nie alleine lassen, sondern immer offen und ehrlich auch über eigene Ängste und Sorgen reden. Gefahren sollten nicht herabgespielt werden, sondern möglichst einfach und kindgerecht erklärt werden. Wichtig ist es, dass Kindern Mut und Zuversicht zugesprochen wird. Ein gemeinsames Gebet für die Opfer kann auch dann helfen, wenn die Familie nicht gläubig ist. Besonders bei Naturkatastrophen hilft es Kindern, wenn sie erleben, dass Hilfe für die Opfer kommt.
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