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Schneeketten als Muss auf Winterreisen - Kauf- und Gebrauchstipps

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Schneeketten als Muss auf Winterreisen: Kauf- und Gebrauchstipps

ob (CF)

In manchen Regionen Deutschlands reichen Winterreifen bei starkem Schneefall nicht mehr aus: Sie müssen dann auf Schneeketten zurückgreifen. Damit Sie im Urlaub in schneereichen und bergigen Regionen mit Ihrem Auto in der Spur bleiben, liefern wir Ihnen nützliche Tipps für den Kauf und Gebrauch von Schneeketten.

Wann sind Schneeketten nötig?

Wenn Sie Ihren Winterurlaub in bergigen Regionen planen, etwa einen Skiurlaub in den Alpenländern, sind Schneeketten laut „ADAC“ unverzichtbar. Denn stark verschneite Straßen und insbesondere Steilhänge sind von Ihrem Auto ohne entsprechende Winterausrüstung nicht zu bewältigen. Darüber hinaus sind Schneeketten auf einigen Straßen in Europa sogar Pflicht, beispielsweise in Norditalien oder Österreich. Tipp: Informieren Sie sich im Vorfeld über die gesetzlichen Vorschriften des jeweiligen Landes bei Automobilklubs wie dem Automobilclub von Deutschland (AvD) oder dem ADAC.

Mit Schneeketten gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Km/h (Quelle: imago)

Mit Schneeketten gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Km/h (Quelle: imago)

Laut „Autobild“ können Sie Schneeketten für den Winter in nahezu jedem herkömmlichen Kfz-Zubehörgeschäft oder an Tankstellen erwerben. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Ketten bei Autohändlern oder Automobilclubs zu kaufen. Der Preis schwankt je nach Geschäft und Qualität zwischen 30 und 120 Euro. Tipp zum Geld sparen: Es ist auch möglich, Schneeketten für den Bruchteil des Kaufpreises lediglich zu mieten, zum Beispiel beim ADAC. (Verschiedene Schneeketten-Arten im Vergleich)

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Reifengröße und Felgenbreite sind entscheidend

Egal, ob Sie Schneeketten kaufen oder mieten, Sie müssen auf jeden Fall den Fahrzeugtyp Ihres Autos kennen und auch über die genaue Reifengröße und die Felgenbreite Bescheid wissen. Außerdem sollten Sie die Angaben in der Bedienungsanleitung Ihres Autos im Auge behalten: Es kommt vor, dass bei bestimmten Fahrzeugen verschiedene Kettentypen nicht problemlos montiert werden können.

Was die Schneeketten als solche anbelangt, sind verschiedene Typen verfügbar: Seilketten, Ringketten und Schnellmontagesysteme. Die Seilketten sind zwar am günstigsten - die Montage ist aber im Vergleich zu den anderen Ketten eher zeitaufwendig. Die etwas teureren Ringketten sind einfacher zu befestigen. Bei Schnellmontagesystemen müssen sie zuvor einen Adapter am Rad Ihres Autos anbringen, was in der Regel vor der Reise geschehen sollte. (Tipps zum Umgang mit Schneeketten)

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Was ist bei der Montage zu beachten?

Ein Tipp: Üben Sie die Montage der Ketten vorab, damit Sie Ihr Auto im Notfall schnellst möglichst fahrtüchtig machen können, rät der „ADAC“. Die Installation erfolgt auf den Rädern der Antriebsachse. Nach Inbetriebnahme ist es wichtig, die Ketten zu überprüfen - sie sollten sich nicht mehr als einen Zentimeter von der Radlauffläche abheben lassen. Falls nötig, spannen Sie die Ketten nach. Tipp: Ziehen Sie die Ketten rechtzeitig auf. Wenn das Fahrzeug im Winter bereits feststeckt, ist die Montage umso mühseliger.

Nicht schneller als 50 Km/h

Im Übrigen kann sich durch Schneeketten das Fahrverhalten Ihres Autos ändern. Lenkbewegungen können unruhig werden. Bei abrupten Bremsmanövern kann das Fahrzeug möglicherweise ausbrechen. Fahren Sie daher vorsichtig und achtsam. Laut ADAC sollten Sie elektronische Stabilitätsprogramme wie ESP oder die Antischlupfregelung ASR nach Möglichkeit abschalten, solange die Schneeketten montiert sind, da sie die Wirkweise von Schneeketten beeinträchtigen können. Entfernen Sie die Schneeketten sobald die Straßen wieder schneefrei sind. Und beachten Sie: Mehr als 50 Kilometer in der Stunde sind mit Schneeketten nicht zulässig. (Schneeketten-Montage bei Allrad-Antrieb)

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Winterreifen-Special


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