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Beim Schlafwandeln kommt es zu einer Störung der Nachtruhe. Dieser Vorgang wird auch als Somnambulismus oder auch als Noctambulismus bezeichnet. Menschen, die bei Vollmond schlafwandeln, gehören zu den Lunatisten. Diesen instinktiven Vorgang können die Betroffenen nicht steuern, und das Umfeld muss immer entsprechend reagieren und dafür sorgen, dass sich Betroffene nicht selbst verletzen. Eine Heilung ist nie ganz möglich, nur eine Verbesserung kann erreicht werden.
Bei dieser Störung des Schlafwandelns sind die Betroffenen meisten noch in der Lage, sich zumindest teilweise zu orientieren. An die Aktion selbst können sie sich später aber nicht mehr erinnern. Was allerdings bei allen Personen auffällt, ist die Tatsache, dass bestimmte Handlungsabläufe immer wieder wiederholt werden, wie etwa das Verlassen des Bettes und das anschließende Umherwandeln.
Der Betroffene weiß von allem dem später nichts mehr, und Angehörige sollten ihn auch nicht aus dieser Phase aufwecken, sondern nur still beobachten. Oft sind Erkrankungen unter einem starken fiebrigen Verlauf der Auslöser für das Schlafwandeln, doch auch psychische Probleme und Belastungen sind als Ursache bekannt.
Schlafwandeln als Störung tritt meistens zwischen dem sechsten und dem zwölften Lebensjahr das erste Mal auf. Betroffen ist bei den meisten Fällen das erste Drittel der Nachtruhe.
Später klingen die Symptome ab, doch Personen, die einmal unter diesem Phänomen gelitten haben, werden meist nie ganz davon geheilt, und bei Stress zum Beispiel treten diese Symptome wieder auf.
Hier ist es wichtig, den Partner zu informieren, damit dieser immer angemessen reagieren kann. Oft verschwinden die Symptome des Schlafwandelns irgendwann von selbst, wenngleich sie wieder ausbrechen können.
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