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Wie lassen sich Schlafstörungen erkennen und welche Arten gibt es? Etwa jeder Vierte bis Fünfte leidet darunter, aber nur wenig ist über die verschiedenen Formen und ihre Behandlung bekannt. Hier ein paar wichtige Informationen.
Schlafstörungen lassen sich in vier große Gruppen einteilen:
1. Insomnien, auch als Klassische Schlafstörung bekannt: Die betroffenen Personen können nicht richtig ein- und durchschlafen. Auswirkungen auf das Tagesgeschehen müssen sich nicht unbedingt zeigen, jedoch können erhöhte Erregbarkeit und Reizbarkeit bis hin zu Aggressionen auftreten.
2. Hypersomnien: Hierbei beklagt sich der Betroffene über starke Müdigkeit während des Tages. Zu Ihnen zählen unter anderem das Schlaf-Apnoe-Syndrom, eine Störung der Atemregulation in der Nacht, die Narkolepsie mit Müdigkeit am Tage und plötzlichem Erschlaffen der Muskulatur, nächtlichen Myoklonien und das Restless-legs-Syndrom, welche ein nächtliches Muskelzucken verursachen.
3. Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus: Hier wird das persönliche Schlaf- und Wachmuster durcheinander gebracht. Bezeichnend hierfür ist der sogenannte "Jet-Lag".
4. Parasomnien: Sie bezeichnen ungewöhnliche Ereignisse, welche während des Schlafes oder Halbschlafes eintreten. Beispiele hierfür sind unter anderem das Schlafwandeln, Alpträume oder das nächtliche Zähneknirschen.
Bei der Behandlung von Schlafstörungen muss zunächst das persönliche Umfeld des Betroffenen betrachtet werden und eventuelle Gründe festgestellt werden. Gibt es Stress oder Probleme? Wird der Tagesablauf durch Schichtarbeit oder Flugreisen durcheinander gebracht?
Durch Verbesserung dieser Umstände, also durch Änderung der Arbeitszeit oder Vermeiden von weiteren Reisen, kann hier leicht Abhilfe geschaffen werden. Es gibt aber auch krankheitsspezifische und psychische Schlafstörungen, bei denen ein Arzt aufgesucht werden sollte.
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