ah (CF)
Der Vollmond wird für vieles verantwortlich gemacht, auch für Schlafstörungen. Doch ob er wirklich daran schuld ist, lässt sich schlecht sagen. Oft steckt nur ein Aberglaube hinter den Vermutungen, wie etwa, dass bei Vollmond mehr Babys geboren werden oder das hier die Schlafwandler besonders aktiv sind. Fakt ist allerdings, dass eine klare Vollmondnacht sehr hell ist und viele Menschen sich dadurch beim Schlafen gestört fühlen.
Tatsächlich klagen viele Menschen bei Vollmond über Schlafstörung. Sie sagen aus, dass sie unruhig sind und immer wieder ihren Blick zum Mond schweifen lassen. Auch wenn eigentlich kein Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Vollmond besteht, ist der Mond doch zumindest eine willkommene Erklärung für wache Phasen in der Nacht.
Schlaflosigkeit muss nicht mit dem Mond zusammenhängen (Quelle: imago)
Wer sein Zimmer komplett abdunkeln kann und gar nicht weiß, in welcher Mondphase er sich befindet, wird meistens keine Auswirkungen spüren.
Wissenschaftler sehen es als Ammenmärchen an, dass eine Schlafstörung durch den Mond verursacht wird, sie geben viel mehr der Psyche den Grund. Auch kommen laut Statistik bei Vollmond nicht mehr Kinder als sonst auf die Welt, auch wenn erfahrene und alte Hebammen dem widersprechen.
Bei Schlafwandlern wird vermutet, dass sie auf die helle Lichtquellen zusteuern und somit eher eine helle Lampe als Zielpunkt ansteuern würde als den weit entfernten und vergleichsweise matten Mond. Wer allerdings unter Schlafstörungen leidet, die zeitlich mit dem Vollmond zusammen hängen, wird sich wohl von Schlafpsychologen nichts sagen lassen.
Tatsächlich wurde ja auch nicht bewiesen, dass Schlafstörungen und Vollmond nicht zusammenhängen; es wurde lediglich festgestellt, dass es für einen solchen Zusammenhang wissenschaftlich gesehen keine Belege gibt.
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