ts (CF)
Wird die Scheidung unausweichlich, ist es wichtig, sich über die anfallenden Scheidungskosten zu informieren und jeden Schritt gut zu kalkulieren. Denn oft wird ein Anwalt hinzugezogen, ohne vorher einen Gedanken an eventuell sehr hohe Rechnungen verschwendet zu haben. Doch auch wenn den Kosten nicht komplett entgehen werden kann, so gibt es doch einige Tipps, um diese in einem angemessenen Rahmen zu halten.
Sobald ein Anwalt oder Gericht in die Vollziehung der Scheidung eingebunden wird, entstehen Kosten. Wie hoch diese Kosten werden, ist über den Streitwert und diverse Gesetze geregelt, die jedoch zwischen den Bundesländern variieren. Der Streitwert setzt sich aus dem Nettoeinkommen der Ehepartner, multipliziert durch 3 zusammen. Die zwei festen Posten einer Rechnung bestehen immer aus Gerichts- und Anwaltskosten und diese werden von einem gesetzlich festgelegten Bruchteil des Streitwerts bezahlt. (Wie Sie bei Scheidungskosten sparen können)
Eine Scheidung will auch finanziell gut überlegt sein (Foto: imago)
Grundsätzlich gilt: je größer der Schaden, desto höher die Kosten. Wer seine Zeit beim Rechtsanwalt mit Streitereien und Uneinigkeiten verschwendet, sollte über ein möglichst großes Budget verfügen, denn Zeit ist in diesem Fall Geld. Es gilt also sich möglichst untereinander zu einigen und juristische Hilfe nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn diese zwingend nötig ist. Bei einvernehmlichen Scheidungen kann auf das Beisein eines Anwalts während der Anhörung verzichtet und somit wiederum gespart werden. (Scheidungskrieg: So vermeiden Sie grobe Fehler)
ts (CF)
Das kann nerven, aber mit ein paar Tricks klappt's. Fernbeziehung