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Der Saunagang gilt allgemein als entspannender Ausgleich zum stressigen Alltag. Die Sauna ist nicht nur während der kalten Herbst- und Wintermonate zu empfehlen, sondern eignet sich das ganze Jahr über. Das Schwitzen reinigt den Körper von Giftstoffen, stärkt den Kreislauf und hält das Immunsystem in Schwung. Für Sportler eignet sich ein Saunagang nach dem Training, um Muskelkater vorzubeugen. Trotzdem will Schwitzen gelernt sein. Die Sauna-Regeln helfen dabei, den Saunagang als Wohltat für den Körper zu spüren. Wir geben in unserer Fotoshow Tipps, wie Sie gesund schwitzen.
Der Körper sollte auf einen Saunagang vorbereitet werden. Vermeiden Sie es daher, vor einem Saunagang schwere Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Ein leerer Magen ist aber auch nicht zu empfehlen. Vor dem ersten Gang sollten Sie erst einmal ein warmes Fußbad genießen, um Ihren Körper auf die Wärme vorzubereiten. Sie haben Fragen zum Saunieren? Stellen Sie sie in unserer Ratgeber-Community.
Hygiene ist das A und O in der Sauna (Quelle: imago)
Das Duschen vor dem Saunieren ist nicht nur aus hygienischen Gründen unerlässlich. Die gereinigte und sehr gut abgetrocknete Haut schwitzt besser, da die Poren nicht verstopft sind. Einige Minuten der Ruhe vor dem Saunagang helfen dem Körper, in eine Phase der Entspannung einzutreten und den Effekt während des Saunierens zu verstärken. (Saunatipps für Schwangere)
Die wohl wichtigste der Sauna-Regeln ist, dass die Sauna frühzeitig verlassen wird, sobald sich ein Unwohlsein einstellt. Ein Saunabad dauert in der Regel zwischen acht und zwölf Minuten und gliedert sich in verschiedene Phasen. Diese unterscheiden sich jeweils zwischen Trockensaunen oder Saunen mit Aufguss. Ein Aufguss ist nicht zwingend notwendig - auch ohne ihn ist das Schwitzbad gesundheitsfördernd und entspannend. (Kann ich mit meinem Kind in die Sauna gehen?)
Immer aufs Handtuch setzen - Hygieneregeln für die Sauna
Bei einem Aufguss steigt die Luftfeuchtigkeit in der Sauna um 50 Prozent an. Der Körper wird einem zusätzlichen Hitzereiz ausgesetzt. Machen Sie einen Aufguss erst zum Ende Ihres Saunagangs, damit Sie Ihren Kreislauf nicht überfordern. Wie das Magazin "Focus" schreibt gilt grundsätzlich: "Lieber kurz und heiß als lauwarm und lang."
Richtig gesund macht Saunieren aber nur, wenn nach der Hitze-Phase die entsprechende Abkühlung durch Frischluft oder Kaltwasser erfolgt und lang genug andauert. Wie das Gesundheitsportal gesundheit.de schreibt, sollten Sie nach einem Saunagang an die frische Luft gehen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Eine Kaltwasserdusche, das sogenannte Schwallbrausen, hat denselben Effekt. Alternativ können Sie auch in ein kaltes Tauchbecken abtauchen.
Ein warmes Fußbad hilft ebenfalls zur Abkühlung und führt die noch im Körper verbliebene Wärme sanft ab. Legen Sie sich anschließend auf eine Liege und ruhen Sie sich für mindestens eine Viertelstunde aus. Trinken Sie vor allem isotonische Getränke, wie beispielsweise Apfelsaftschorle, um Ihren Körper die ausgeschwitzten Mineralstoffe zurückzugeben. Alkoholische Getränke sind nach einem Saunagang tabu.
Einbausauna - Einfach zu Hause entspannen
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