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Sensible Kopfhaut reagiert auf falsche oder mangelnde Pflege oft mit Spannungen und Juckreiz. Außerdem können klimatische Veränderungen dazu beitragen, dass die Kopfhaut brennt und kratzt. Mit der richtigen Pflege kann beanspruchte Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.
Die Haut auf dem Kopf besitzt eine Schutzschicht aus mehreren verschiedenen Fetten. Durch Einwirkungen von außen kann diese Barriere durchlässig werden und Beschwerden wie Juckreiz hervorrufen. Alkoholhaltige Styling- und Pflegeprodukte können die Kopfhaut irritieren und sollten nicht verwendet werden. Trockene Heizungsluft kann ebenfalls zu einer Reizung der Haut führen. Bei länger anhaltendem Juckreiz und vermehrter Schuppenbildung sollte ein Dermatologe zu Rate gezogen werden, da möglicherweise eine Pilzerkrankung die Ursache der Beschwerden sein könnte.
Um sensible Kopfhaut zu beruhigen, kann eine milde Ölkur verwendet werden. Diese wird sanft in die Kopfhaut einmassiert und muss über Nacht einwirken. Shampoo sollte grundsätzlich äußerst sparsam verwendet werden. Um Kalkrückstände von hartem Leitungswasser auszuwaschen, kann etwas Apfelessig oder Zitronensaft mit Wasser gemischt werden. Damit wird das Haar nach der üblichen Pflege gründlich ausgespült. Auf Geräte wie Föns, Glätteisen oder Kreppeisen sollte bei akuten Beschwerden verzichtet werden. Bürsten mit weichen Naturborsten verträgt eine sensible Kopfhaut besser als harte Metall- und Kunststoffborsten. Unter Umständen kann eine spezielle Tinktur vom Hautarzt verschrieben werden, um stärkere Beschwerden zu lindern. Massagen mit nichtfettenden Flüssigkuren wirken entspannend und können sensible Kopfhaut beruhigen.
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