th (CF)
Noch vor einem Jahrzehnt kannte der modisch eher überschaubar versierte Mann lediglich das klassische Sakko. Heute trägt man(n) Sakko, Blazer und Jackett, dazu auch noch in sämtlichen erdenklichen Formen, Farben und Mustern. Wo liegen eigentlich die Unterschiede dieser Standard-Kleidungsstücke für den Mann?
Sakko, Blazer und Jackett weisen grundsätzlich eine ähnliche Form auf. Dabei handelt es sich stets um eine Jacke, die vorne zugeknöpft wird. Das Sakko und das Jackett blicken auf eine deutlich längere Entstehungsgeschichte zurück als der neumodische Blazer, der erst in den 1920er Jahren aus Großbritannien überschwappte.
Sakko und Jackett: Immer wieder ein Hingucker (Quelle: imago)
Das Jackett in seiner Urform gibt es derweil bereits seit dem 15. Jahrhundert. Damals bezeichnete das Wort, das aus dem Französischen übersetzt „Jäckchen“ bedeutet, das Obergewand der Frau. Ab etwa 1850 wurde „Jackett“ auch für Männer-Röcke verwendet. Als man dazu überging Jacke und Hosen aus demselben Stoff zuschneiden, prägte sich „Jackett“ endgültig als Bezeichnung für Herren-Jacken ein.
Die ersten Sakkos hoben sich mit einer zweireihigen Knopfleiste vom klassischen Jackett ab. Sie wurden von vornherein mit einer Hose getragen, die aus demselben Stoff gefertigt war, tendierten aber eher zu einem freizeitlichen Erscheinungsbild. Der Blazer setze den Trend fort und machte diese Art der Kleidung auch für Damen salonfähig. Was als „Clubjacke“ in den 1920er Jahren begann, ist heute ein vielseitig kombinierbares Kleidungsstück, das auch ohne die dazu passende Hose getragen werden kann. Wann Sakko, Blazer und Jackett angebracht sind, hängt dementsprechend vom Anlass ab: Im Büro ist in der Regel ein grauer oder schwarzer Sakko angesagt, in der Freizeit dagegen auch Mal bunte Blazer und Jacketts.
th (CF)
15 Trends, die Frauen bei Männern schrecklich finden. mehr