md (CF)
Eine Fastenkur hat das Ziel, den Körper zu entgiften. Saftfasten ist eine gute Möglichkeit, dieses Ziel umzusetzen. Während des Fastens schaltet der Körper auf Ernährung mittels der körpereigenen Reserven um und kann sich deshalb darauf konzentrieren, Giftstoffe abzubauen.
Im Prinzip funktioniert das Saftfasten ähnlich wie das Heilfasten. Zusätzlich dürfen jedoch frische Obst-, Gras- und Gemüsesäfte aufgenommen werden. Durch diese Methode kann sichergestellt werden, dass dem Körper Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe in ausreichender Menge zugeführt werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das Saftfasten geschmacklich abwechslungsreich ist. Über den ganzen Tag verteilt dürfen 1,5 Liter Gemüse- und Obstsäfte getrunken werden, was gleichzeitig einer Zufuhr von etwa 300 Kalorien entspricht. Wasser und Tee dürfen zusätzlich getrunken werden. Es sollten jedoch mindestens zwei bis drei Liter sein.
Vor und nach dem Saftfasten gibt es einige Hinweise, die beachtet werden sollten. Es empfiehlt sich, den Hausarzt aufzusuchen und sich von ihm beraten zu lassen, da der Körper während des Fastens einer hohen Belastung ausgesetzt ist. Bestimmte Personengruppen wie Kinder, Schwangere, stillende Frauen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten von einer Fastenkur Abstand nehmen.
Die Gesamtdauer des Saftfastens sollte drei Wochen nicht überschreiten. Der Körper muss auf den Nahrungsentzug vorbereitet werden. Vor der Kur sind deshalb zwei Entlastungstage einzulegen, an denen nur leichte Kost verzehrt wird. Kaffee, Alkohol und Zigaretten sind nicht gestattet. Nach dem Saftfasten muss mindestens ein Aufbautag folgen, an dem nur Schonkost gegessen wird.
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