kf (CF)
Anfangs eher unbeliebt, entwickelte sich der Riester-Fondssparplan nach und nach zu einem festen Standbein des Riester-Produktportfolios. Durch ihre besonders hohen Renditechancen verspricht das Modell für viele Sparer die attraktivste Anlagemöglichkeit.
Getreu der Bezeichnung wird das Kapital im Rahmen des Riester-Fondssparplans insbesondere in Aktienfonds und Rentenfonds investiert. Die Rendite kann dementsprechend sehr hoch ausfallen, unterliegt aber auch einer gewissen wirtschaftlichen Entwicklung, die beispielsweise bei einem konservativ verzinsten Riester-Banksparplan so nicht gegeben ist. So kann die Rendite sogar eine Höhe von 10 Prozent jährlich erreichen.
Dabei gilt: Je höher der Aktienanteil in Ihrem Riester-Fondssparplan ausfällt, desto höher ist auch das Renditepotential. Die Bank investiert das Kapital gemäß der vorher festgelegten Anlagestrategie. Je nach Angebot sind das renditestarke Aktienfonds oder auch festverzinsliche Rentenfonds. Wichtig: Ein Totalverlust ist beim Riester-Fondssparplan ausgeschlossen – zum Rentenantritt wird Ihnen zumindest der Betrag garantiert, den Sie eingezahlt haben. Dazu kommen dann noch die erhaltenen staatlichen Zulagen.
In der Auszahlungsphase erfolgt die Umwandlung des Riester-Fondssparplans in eine Riester-Rentenversicherung. Vor dem 85. Lebensjahr kann die Auszahlung auch im Rahmen eines Auszahlungsplans stufenweise erfolgen. Erst danach ist die sogenannte „Verrentung“ des Guthabens verpflichtend.
Damit will sich die Bank gegen das sogenannte „Langlebigkeitsrisiko“ absichern. Die genauen Bedingungen der Auszahlungsphase sind leider genauso wie beim Riester-Banksparplan nicht allgemeingültig geregelt, sodass die Konditionen von Anbieter zu Anbieter deutlich schwanken können.
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