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Beim Riester- Fondsparplan werden die angesparten Beträge getreu der Bezeichnung in Investmentfonds angelegt. Damit gehen verschiedene Vorteile und Nachteile einher, die Sie im Vorfeld gründlich abwägen sollten.
Der wesentliche Vorteil eines Riester-Fondssparplans liegt in der Abgeltungssteuerfreiheit, von der sowohl förderungsberechtigte, als auch nicht-förderungsberechtigte Sparer nachhaltig profitieren können. Unabhängig davon verlockt auch eine hohe Rendite, die sogar die 10-Prozent-Marke durchbrechen kann.
Selbst in dem sehr unwahrscheinlichen Fall, dass die Rendite gänzlich ausbleibt, kommt der Sparer immerhin noch in den Genuss der staatlichen Förderung. Diejenigen, die nicht von den staatlichen Zuschüssen profitieren können, erhalten in einem solchen Fall immerhin den eingezahlten Betrag zurück, wodurch eine solide Kapitalsicherheit gewährleistet wird.
Nachteile bestehen beim Riester-Fondssparplan insbesondere für ältere Sparer: Für gewöhnlich investieren die Fondsgesellschaften zunächst in verlustreiche, dafür jedoch renditestarke Papiere. Erst gegen Ende der Sparphase wird das Kapital in sichere Papiere umgeschichtet, um das Angesparte nicht zu gefährden. Bei älteren Sparern beginnt diese „Sicherungsphase“ womöglich bereits nach einer sehr kurzen Zeit, wodurch das Renditepotential des Models nur geringfügig ausgeschöpft werden kann. Zeit ist hierbei ein sehr wichtiger Faktor.
Wie bereits erwähnt, unterliegt ein Riester-Fondssparplan nicht der Abgeltungssteuer. Vollständig steuerfrei ist er allerdings nicht: Nach dem Beginn der Rentenauszahlung sind sämtliche Rentenbeträge ganz normal zu versteuern. Sofern der Sparer gleich zu Beginn die vollständige Guthabensumme ausgezahlt haben möchte, muss er sogleich 50 Prozent davon versteuern. Hierfür muss der Sparplan bereits über 12 Jahre gelaufen und der Sparer mindestens 60 Jahre alt sein.
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