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Mit einer Rattenfalle können Sie unliebsamen vierbeinigen Gästen auf den Leib rücken, wenn Sie bemerkt haben, dass sich diese Tiere in Haus und Hof aufhalten. Angeknabberte Lebensmittel und Kotspuren sind deutliche Anzeichen für Ratten. Ratten mögen ganz possierlich aussehen, aber sie sind für Menschen eben auch gefährlich, denn sie können schwere Krankheiten übertragen - was auch daran liegt, dass Ratten Allesfresser sind. Unter anderem fressen sie Aas.
Wer eine Rattenfalle bauen und aufstellen will, der sollte natürlich zuerst wissen, wo sich sie Tiere gerne aufhalten. Meistens gibt es ganze Kolonien. Ratten vermehren sich ziemlich schnell und in großen Mengen. Deshalb ist es wichtig zu beobachten, wo die Tiere ihren Unterschlupf haben.
Rattenfallen können Sie auch einfach selber bauen. (Quelle: imago)
Finden können Sie diesen am besten, wenn Sie den Kotspuren nachgehen oder wenn Sie auf die Kratzgeräusche beim Laufen achten. Nur so können Sie sicher sein, dass die Rattenfalle auch richtig platziert wird. (Mader: Wie Sie sie aus Haus und Garten vertreiben)
Eine Falle kann prinzipiell jeder bauen, egal, ob eine Lebendfalle oder eine, die das Tier tötet. Gift auszustreuen ist die einfachste Methode, da Ratten ja alles fressen.
Aber Achtung: Sorgen Sie dafür, dass andere Tiere damit nicht in Berührung kommen können! Wenn Sie eine Lebendfalle bauen wollen, böte sich folgendes Modell an: Stellen Sie ein glattes, hohes Blechgefäß auf und legen Sie eine lecker duftende Speise hinein.
Nun lehnen Sie eine Latte an den Rand des Gefäßes, und die Ratte wird kommen, da sie ständig auf Nahrungssuche ist. Sie wird das Brett hochklettern und die Speise haben wollen. Und schon sitzt sie in der Falle.
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