lc (CF)
Prostatakrebs vorbeugen ist ein wichtiges Thema, denn Prostatakrebs macht sich erst dann bemerkbar, wenn die Heilungsaussichten sehr schlecht sind. Wird der Tumor allerdings früh erkannt, weil der erkrankte Mann regelmäßig zur Früherkennung gegangen ist, sind die Heilungschancen sehr gut.
In den USA wird der PSA-Bluttest bei der Früherkennung angewandt. Durch diese Methode kann der Tumor schon in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden. Seit einigen Jahren haben sich in den USA dadurch die Erkrankungen erheblich reduziert. In Deutschland läuft Prostatakrebs vorbeugen üblicherweise etwas anders ab, da der PSA-Bluttest nicht von den hiesigen Krankenkassen übernommen wird.
Bei Männern ab 45 werden die äußeren Geschlechtsteile sowie die Prostata rektal untersucht. Der PSA-Bluttest kann allerdings auch durchgeführt werden, er muss aber vom Patienten bezahlt werden. Dieser Test aus den USA kann unter Umständen auch sogenannte "stumme Prostatakarzinome" entdecken. Diese Art des Krebses verursacht keine Beschwerden, somit ist üblicherweise auch keine Therapie notwendig.
Jeder Mann sollte individuell mit seinem Arzt besprechen, welche Methode für ihn infrage kommt und wie bei einem entsprechenden Befund gehandelt werden soll. Zusätzlich kann eine gesunde und vernünftige Lebensweise auch einen durchaus positiven Effekt bei der Vorbeugung erzielen. Wenig Stress, regelmäßig Sport und Bewegung, körperliches Normalgewicht und eine gesunde Ernährung mit viel Obst und wenig Fett, können neben der Früherkennung essenziell sein. Zusätzliche Medikamente, die Prostatakrebs vorbeugen, gibt es momentan leider noch nicht.
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