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Wer zu Hause einen Angehörigen pflegt oder im Pflegebereich arbeitet, kann seinen Rücken schonen, indem der Patient mit der richtigen Technik in den Rollstuhl gesetzt wird. Beachtet man diese nicht, sind über kurz oder lang schwere Rückenprobleme die Folge.
Um einen Pflegebedürftigen in den Rollstuhl zu setzen, benötigt es sehr viel Kraft, wenn man die richtige Technik nicht kennt. Damit kann man sogar auch sehr schwere Pflegebedürftige heben, ohne dass man Probleme mit den Bandscheiben bekommt. Voraussetzung ist dafür aber grundsätzlich, dass der Pflegebedürftige noch Kraft in den Beinen hat und beim Aufstehen mithilft. Hat der Pflegebedürftige zu wenig Kraft in der Beinmuskulatur oder ist er sogar gelähmt, ist es immer besser, wenn zwei Personen beim Umsetzen helfen. Hier besteht bei schweren Personen sonst die Gefahr, dass das Umsetzen nicht gelingt und die Hebetechnik nicht richtig angewendet werden kann. (Bettlaken wechseln bei Bettlägerigen: So geht’s)
Der Rollstuhl sollte als Erstes genau im rechten Winkel zur Sitzgelegenheit oder zum Bett stehen. Anschließend ist es notwendig, dass Sie sich breitbeinig und mit leicht angewinkelten Knien hinstellen und dem Pflegebedürftigen unter beide Arme greifen. Ihr Fuß sollte dabei zwischen den Füßen des Pflegebedürftigen platziert werden. Nun werden die Arme des Pflegebedürftigen auf Ihre Schultern gelegt und dieser nach einem klaren Aufruf hochgehoben, während dieser gleichzeitig mit beiden Beinen beim Aufstehen hilft. Dabei sollte man zu jeder Zeit auf einen geraden Rücken achten. Ziehen Sie den Pflegebedürftigen so nahe wie möglich an den Körper heran, drehen Sie sich langsam zur Sitzgelegenheit und setzen Sie den Pflegebedürftigen ab. (Tipps, um Wunden zu vermeiden)
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